Chiron

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GreenTara
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Chiron

Beitrag von GreenTara » Mi 5. Jul 2017, 16:48

Hallo Marc :)
Marc Bonus hat geschrieben:
So 2. Jul 2017, 21:31
Was man noch hinzufügen könnte, dass Chiron auch parallel mit den ersten Homecomputern erschien. Dieses Schema, dass ein Einzelner (Saturn) sich mit Hilfe von Technik (Uranus) riesiger Datenmengen bemächtigen und damit erstaunliche Wirkungen erzielen und sogar über das Netz viele Leute erreichen kann. Chiron ist auch ein Intellektueller, der seine medizinischen und sonstigen Erfahrungen systematisch auswertet und zum Wohl der Menschheit im Netz allgemein zur Verfügung stellt.
Das ist eine wirklich gute Ergänzung, danke. Ich hatte das Auftauchen der ersten Heimcomputer etwa 1982/83 verortet - damals bekam mein Schwiegervater seinen ersten Home-PC und zauberte für meinen kleinen Sohn Herzchen auf den Bildschirm. Die Datenmenge, die ein Einzelner jetzt bearbeiten kann, ist in der Tat erstaunlich und mit Sicherheit oft auch mehr, als individuell verkraftbar ist.
das ist wohl ein Thema, dass dir ganz besonders am Herzen liegt. Bei den meisten Punkten bin ich auch ganz deiner Meinung. da gibt es gar nichts zu diskutieren.
Ist es. Jüngstes Beispiel, wie man Menschen etwas anschafft, was verletzend ist, war der gestrige Tweet-Fehlgriff von Teuber. Er hatte das klar benannt, was politisches Programm ist und aus Sicht eines Staates wie des unseren nicht unvernünftig ist, Menschen aber schädigt. Mein Beitrag war eine erweiterte Antwort auf die von mir gestellte Frage, warum es so wichtig scheint, auf dem eigenen erlittenen Schmerz so sehr zu achten.

Ein anderes Anliegen war, die Bedeutung, die man Chiron beimisst, ein wenig zurechtzurücken und/oder um einen Betrachtungswinkel zu erweitern. Ein Asteroid (wobei Chiron wohl kein lupenreiner ist) kann meines Erachtens nicht genau so bedeutsam sein wie ein Planet. Mir ist schon klar, dass man dann auch gleich wieder herzlich über den Status von Pluto streiten kann (wobei in diesem Fall wohl auch einige Astronomen mit der Deklassierung nicht wirklich glücklich sind).

Schöne Grüße
Rita

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Marc Bonus
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Chiron

Beitrag von Marc Bonus » Mi 5. Jul 2017, 22:43

GreenTara hat geschrieben:
Mi 5. Jul 2017, 16:48
Ein Asteroid (wobei Chiron wohl kein lupenreiner ist) kann meines Erachtens nicht genau so bedeutsam sein wie ein Planet. Mir ist schon klar, dass man dann auch gleich wieder herzlich über den Status von Pluto streiten kann (wobei in diesem Fall wohl auch einige Astronomen mit der Deklassierung nicht wirklich glücklich sind).
Hallo Rita,

eigentlich hast du mit mir wohl genau den richtigen Gesprächspartner zu Chiron erwischt, denn ich habe ihn im Radix stark in Konjunktion mit Jupiter. Dadurch ist er in Opposition mit Pluto. Die beiden scheinen sich in ihrer Exzentrizität zu unterstützen. Dann wird er durch die Progessionssonne bei mir gerade aktiviert. Gleichzeitig hatte ich kürzlich den Chironreturn mit Anfang 50.

Auch mit der aufkommenden Planetoidenastrologie bin ich innig verbunden wie du weisst. Zwar bin ich auch der Meinung die Planeten sind doch meist wichtiger, doch im Einzelfall kann einem ein einzelner Planetoid in Konjunktion mit einem wichtigen Punkt noch mehr sagen.

Chariklo ist sogar noch etwas grösser als Chiron, wird aber fast gar nicht beachtet. Mit ihrer fast annähernden Kreisbahn wird sie viel venusischer gesehen. Das ist wohl das Herausstechende bei Chiron, dass er zwei Planetenbahnen schneidet, die von Saturn und Uranus und deswegen als Vermittler deren beiden Welten betrachtet wird.

Chariklo und Chiron sind ein Paar in der Mythologie und wenn man die Analogie in üblicher Weise auf die Planetoiden ausdehnt würden sie zusammen auch Paare symbolisieren, bei denen die Frau etwas grösser ist, was in letzter Zeit öfter vorkommt, wie mir scheint.

LG Marc

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Nachtschatten
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Chiron

Beitrag von Nachtschatten » Fr 4. Aug 2017, 14:46

Hallo zusammen,

ich gehöre auch zu denen, die nur ungern neue Elemente / Planeten etc. in die astrologische Arbeit aufnehmen. Anderseits verschließe ich mich ihnen aber auch nicht kategorisch.

Mit den Jahren musste ich jedoch feststellen, dass Chiron doch eine wichtige Rolle bei der Deutung eines Horoskops spielen kann und seine Transite sehr deutlich wahrnehmbar sein können. Allerdings nur, wie das bei allen anderen Horoskopfaktoren auch der Fall ist, wenn das betreffende Horoskopelement im Radix stark gestellt ist (an den Achsen stehend oder in harten Hauptaspekten mit geringem Orbis eingebunden ist).

Durch die Radixdeutung von Chiron habe ich das nicht herausgefunden. Denn es lässt sich ja vieles in ein Element hineindeuten, dessen Ursachen nicht selten auf ganz andere Horoskopelemete zurückzuführen sind. Aber bei Chirons Transiten durch das Radixhoroskop ist seine Wirkung deutlich spürbar (wenn Chiron im Radixhoroskop stark gestellt ist).

Chiron zeigt dann bei Transiten oft innere oder äußere Krisen an. In denen sich ein innerer oder äußerer Druck aufbaut, der zu Entscheidungen und Lösungen zwingt. Auch zeigt er seelische und körperliche Verletzungen an. Die seelischen Verletzungen können dabei auch selbst zugefügt sein, beispielsweise durch unangebrachtes oder unangepasstes Verhalten aus einer inneren Notsituation heraus.

Warum der relativ kleine Chiron mit seinen gerade mal 220 km Durchmesser (unter den genannten Umständen) eine so starke Wirkung entwickeln kann, erkläre ich mir durch seine Stellung zwischen Saturn und Uranus und seinen doch recht starken Mythos. Zudem werden Astrologen oft in Krisenzeiten aufgesucht und da kann das Chiron Thema schon mögliche Lösungen aufzeigen.

Im Vergleich dazu spielt Chariklo meinem Eindruck nach eher eine Nebenrolle in der Mythologie. Ceres ist da im Vergleich zu Chariklo schon eine ganz andere Hausnummer.

Wenn sie mit Demeter gleichgesetzt wird, gehört sie zu den zwölf olympischen Göttern. Mit 980 km Durchmesser ist Ceres etwa so groß wie Orcus (920 km) und dazu der Erde viel näher (ist sogar mit einem Fernglas sichtbar). Allerdings waren meine bisherigen Forschungen mit Ceres nicht sehr ergiebig. Auch ihre Transite haben fand ich nicht sehr wirksam.

Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Ceres kein Übeltäter ist, sondern eine positive Wirkung ausübt. Und vielleicht sogar eine mildernde Wirkung auf Problemkonstellation hat, wenn sie im Aspekt dazu steht oder in Transiten aspektiert oder aspektiert wird. Denn in der astrologischen Arbeit neigen wir dazu unser Augenmerk mehr auf Problemkonstellation und Krisenzeiten zu richten, als auf Zeiten in denen es uns gut geht. Oder anders herum, wir neigen dazu gute Zeiten als selbstverständlich zu sehen und fangen erst bei Abweichungen davon an nach Ursachen zu suchen.

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Chiron

Beitrag von GreenTara » Fr 4. Aug 2017, 22:01

Hallo Nachtschatten :)

danke auch für deinen Beitrag zu diesem Asteroiden. :) Ich habe mich nach dem Lesen gefragt

a) warum dieser Thread immer wieder hervorgeholt wird
und
b) was mich geritten hat, ihn überhaupt aufzumachen.

a) kann ich nicht beantworten, b) vielleicht schon. "Spaßeshalber" habe ich mein Tageshoroskop für den Tag der Eröffnung dieses Threads erstellt. Im TH selbst steht der Mond eleviert, nachdem er kurz zuvor an diesem Tag Chiron passierte, das Ganze bei Vollmond. Dieses TH ist auch nur wegen des Achsenkontaktes interessant. Richtig interessant ist allerdings das über das Radix gelegte TH:

Chiron-Thread.png
Chiron-Thread.png (256.53 KiB) 252 mal betrachtet

Der für diesen Tag für mich gültige MC steht exakt auf dem Radix-Chiron :eek: und der besagte laufende Vollmond steht im Quadrat zu Merkur. Da muss man dann wohl über Chiron schreiben/sprechen. Tatsächlich war zu diesem Zeitpunkt in diesem noch recht "jungen" Forum nicht viel los und daher habe ich diesen Beitrag aus einem anderen Forum kopiert, um das Forum hier ein wenig zu beleben. Und wie man sieht, hat der Thread eine relativ lange "Laufzeit". :cool:

Was Transite betrifft: Der Chiron-Return war überhaupt nicht schmerzlich, im Gegenteil. Kurz danach ging ein Lebensabschnitt endgültig zu Ende, der mir viel Geduld und Kraft abverlangt hatte. Die eigentliche Lösung war aber schon einige Jahre zuvor erfolgt. Auch andere Ereignisse waren nicht speziell via Chiron abgebildet, dabei steht er ja schon recht dicht an der AC/DC-Achse. Denkbar ist, dass durch die Einbindung in das Große Kreuz nichts Spezielles zu isolieren ist.

Vielleicht sollte man auch nicht vergessen, dass die Opposition Chiron-Uranus sehr viele Jahrgänge betrifft und es daher gerade bei diesen Menschen in besonderem Maße bei Übergängen "knallt" (so beschrieb es mir ein Kollege, der Horoskopaufstellungen leitet und die Erfahrung machte: Sobald Chiron aufgestellt wird, kam es zu einer Art Durchbruch oder Knall).

Den Mythos kann man natürlich heranziehen. Allerdings meine ich, man sollte es damit auch nicht übertreiben. Speziell Liz Greene hat das ausufernd getan und ich kann dieser Vorgehensweise zunehmend weniger abgewinnen. Auf jeden Fall ist für mich interessant, dass sich hier speziell diejenigen äußern, die mit Chiron arbeiten und ihre Gründe nennen und kaum jemand, der ihn wie ich nur sehr eingeschränkt verwendet.

Danke und schöne Grüße
Rita

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Chiron

Beitrag von Nachtschatten » Sa 5. Aug 2017, 14:17

Hallo GreenTara,
Auf jeden Fall ist für mich interessant, dass sich hier speziell diejenigen äußern, die mit Chiron arbeiten und ihre Gründe nennen und kaum jemand, der ihn wie ich nur sehr eingeschränkt verwendet.
Ich gehöre auch zu denen, die Chiron nur sehr eingeschränkt verwenden - noch dazu mit einem gewissen Widerwillen. Da habe ich wohl einen falschen Eindruck vermittelt. Chiron hat sich in meiner Arbeit quasi durch die Hintertür eingeschlichen, bis ich ihn nicht mehr übersehen konnte.

Deshalb fühlte ich mich von diesem Thread angesprochen, weil ich Deine Einwände nur zu gut von mir selbst kenne. Im Grunde verwende ich Chiron nur, wenn sich mir ein Horoskop nicht erschließen will. Oder wenn ich wichtige Lebensthemen in einem Horoskop in den üblichen Horoskopfaktoren nicht wieder finde. Dann kann Chiron manchmal ein Schlüssel sein. Das betrifft aber in etwa nur jedes 20. Horoskop mit dem ich arbeite.

Bei Transiten untersuche ich dann vor allem Konjunktionen, aber auch Quadrate und Oppositionen zu Sonne und Mond. Sowie Chirons Überlauf über Problem-und Spannungskonstellationen. Chiron-Returns beachte ich dabei nicht.

Demnach würde ich also In Deinem Horoskop Chirons Transite über Sonne und Mond anschauen und Transite über die Merkur/Saturn Konjunktion. Es ist aber gut möglich, dass Du auf Chiron Transite nicht ansprichst, weil Chiron in Deinem Radix in einem nahezu exakten Hauptaspekt zu Jupiter steht und Du ihn daher vielleicht eher von seiner positiven Seite als "Schlüssel und Helfer" kennengelernt hast. Als Astrologe versuchst Du anderen Menschen zu helfen. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit besteht ja darin bislang verborgene Türen aufzuschließen... Mit Chiron in Konjunktion zu Spitze Haus 7 ist Dir diese Fähigkeit sicher gegeben und wird in Begegnungssituationen in Deinem Leben oft eine wichtige Rolle einnehmen.

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Chiron

Beitrag von Nachtschatten » Sa 5. Aug 2017, 20:21

P.S.:
Ich sehe gerade, dass ich bei den zu beachtenden Chiron Transiten Dein Mars / Uranus Quadrat vergessen habe zu erwähnen. Das durch die direkte Aspktverbindung zu Chiron im Zentrum einer möglichen Chiron Verletzung stehen dürfte. Es würde mich wundern, wenn Chiron Transite gerade zu dieser Konstellation wirkungslos blieben.

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Chiron

Beitrag von GreenTara » Sa 5. Aug 2017, 21:43

Hallo Nachtschatten :)
Nachtschatten hat geschrieben:
Sa 5. Aug 2017, 14:17
Ich gehöre auch zu denen, die Chiron nur sehr eingeschränkt verwenden - noch dazu mit einem gewissen Widerwillen. Da habe ich wohl einen falschen Eindruck vermittelt. Chiron hat sich in meiner Arbeit quasi durch die Hintertür eingeschlichen, bis ich ihn nicht mehr übersehen konnte.
Verstehe, das las sich zunächst bissel anders. Es ist auch nicht so, dass ich Chiron gänzlich ablehne. Was ich ablehne ist, ihm quasi "Planetenstatus" zuzusprechen. Zudem hatte ich vor vielen Jahren ein ziemliches "Aha-Erlebnis". Chiron und Lilith wurden gerade Anfang bis Mitte der 2000er Jahre hoch- und runterdekliniert, es wurde um Deutung und Bedeutung gerungen. Nachdem ich mir eine reichliche Menge von Horoskopen unter Einbezug von Chiron und auch Lilith angesehen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass Lilith wenig brauchbar ist und Chiron - wie im Eingangsbeitrag beschrieben - ein sehr subtiles Leiden anzeigt. Ein Leiden, für das manche Menschen vielleicht sensibler sind als andere.
Oder wenn ich wichtige Lebensthemen in einem Horoskop in den üblichen Horoskopfaktoren nicht wieder finde. Dann kann Chiron manchmal ein Schlüssel sein. Das betrifft aber in etwa nur jedes 20. Horoskop mit dem ich arbeite.
Das ist interessant und könnte in etwa den "Stellenwert" abbilden, der diesem Horoskopfaktor quasi "zusteht".
Demnach würde ich also In Deinem Horoskop Chirons Transite über Sonne und Mond anschauen und Transite über die Merkur/Saturn Konjunktion. Ich sehe gerade, dass ich bei den zu beachtenden Chiron Transiten Dein Mars / Uranus Quadrat vergessen habe zu erwähnen. Das durch die direkte Aspktverbindung zu Chiron im Zentrum einer möglichen Chiron Verletzung stehen dürfte. Es würde mich wundern, wenn Chiron Transite gerade zu dieser Konstellation wirkungslos blieben.
Ich habe jetzt noch einmal alles abgeklappert und bis auf einen Beinbruch ist bei für mich wichtigen Geschichten Chiron nicht beteiligt. Das Bein brach unter tUranus über Chiron. That's all. Und für den Beinbruch braucht es noch nicht einmal den Chiron, weil tUranus eh auf das T-Quadrat geht. Bei weiteren Personen, deren Lebenslauf ich gut kennen, ein ähnliches Bild. Darfst dich also wundern. :)
Als Astrologe versuchst Du anderen Menschen zu helfen. Ein wichtiger Teil dieser Arbeit besteht ja darin bislang verborgene Türen aufzuschließen... Mit Chiron in Konjunktion zu Spitze Haus 7 ist Dir diese Fähigkeit sicher gegeben und wird in Begegnungssituationen in Deinem Leben oft eine wichtige Rolle einnehmen.
Die ursprüngliche Intention war, mir selbst zu helfen. Mit dem Helfen habe ich es nicht mehr so sehr, mittlerweile interessieren mich an der Astrologie andere Dinge. Was ich gern mache: Neulingen etwas erklären, Techniken ausprobieren, Grundlegendes diskutieren. Beraten mag ich gar nicht mehr, denn da kommt man ganz schnell auf die "Psychoschiene", die mir zunehmend auf die Nerven geht, weil ihr nicht selten etwas Unterstellendes innewohnt.

Wie dem auch sei: Meist finde ich das Gesuchte auch ohne Chiron zu bemühen, bis auf extrem wenige Ausnahmen. Vielleicht hat das auch mit der Technik/Methode zu tun, nach der man vorgeht oder dem Ansatz, mit dem man Astrologie betreibt.

Schönes Wochenende
Rita

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Beitrag von Jan Martin » Mo 7. Aug 2017, 19:58

GreenTara hat geschrieben:
Fr 4. Aug 2017, 22:01
Auf jeden Fall ist für mich interessant, dass sich hier speziell diejenigen äußern, die mit Chiron arbeiten und ihre Gründe nennen und kaum jemand, der ihn wie ich nur sehr eingeschränkt verwendet.
Hmm, ... kann / soll ich mich angesprochen fühlen :roll:

Ich habe mir das alles nun, teils mehrmals in Abständen von Wochen, durchgelesen und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll; einigem kann ich aus meiner Chiron-Forschung über nunmehr 1½ Jahrzehnte durchaus zustimmen. Übrigens tauchen körperliche Verletzungen tatsächlich kaum im Zusammenhang mit Chiron auf, wer in solchem Falle nach Chiron sucht, sucht falsch.

Rita, Du packst gerne Deine auf mich manchmal ziemlich befremdlich wirkenden politischen Ansichten in astrologische Themen, mit der Verknüpfung von Arbeit und Krankheit liegst Du aber nun gar nicht daneben, es sind genau die Themen des 6.Prinzips; deshalb Chiron gleich Herrscher über das 6.Prinzip, und da bin ich ausnahmsweise mal nicht der einzigste, der das so handhabt. Chiron zu verstehen kommt über die Verbindung mit dem 6.Prinzip. Und dann ist es auch ganz einfach ...
Marc Bonus hat geschrieben:
Sa 1. Jul 2017, 20:50
Die Rolle der Astrologie könnte bei den eigentlchen Ursachen des Fehlverhaltens liegen. Was sind die psychologischen Hintergründe, dass jemand raucht, trinkt, zu viel isst oder sich zu wenig bewegt?
GreenTara hat geschrieben:
So 2. Jul 2017, 15:49
Es ist kein Fehlverhalten, es ist der Versuch, sich ein ganz klein wenig Genuss oder dringend benötigte Ruhe zu verschaffen.
Das habe ich auch lange Zeit gedacht. Leider war das nicht zuende gedacht, denn solche Versuche münden dann ganz gerne in Folgeproblemen, wenn es mengenmäßig ausartet, wovon wiederum leider grundsätzlich auszugehen ist. Das in Folgeprobleme mündende Fehlverhalten ist mangelnde Disziplin, gleich 6.Prinzip, gleich Chiron.
GreenTara hat geschrieben:
Fr 4. Aug 2017, 22:01
Was Transite betrifft: Der Chiron-Return war überhaupt nicht schmerzlich, im Gegenteil.
Du bist wohl nicht 'von Chiron berührt', wie ich es nenne, ganz einfach ...

Allgemein, ich staune ja immer wieder, wie sich die Astrologenschaft in regelmäßiger Unregelmäßigkeit eine gewisse Körperöffnung aufreißt, wenn es darum geht, was ein Planet ist, was nicht und welche Bedeutung die Größe eines Objektes haben muß, als Rechtfertigung für eine Wirkung, der sie dann eigentlich widersprechen, weil, wer außer mir argumentiert schon so ganz klar dieses kausale Wie Oben So Unten!

Aber warum schreibe ich das alles hier; Interessiert eeeh niemanden ...

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Chiron

Beitrag von Chanda » Mo 7. Aug 2017, 21:23

Jan Martin hat geschrieben:
Mo 7. Aug 2017, 19:58
Aber warum schreibe ich das alles hier; Interessiert eeeh niemanden ...
Hallo Jan,

das würde ich so nicht sagen. Ich als von Chiron am IC Berührte lese ganz gerne darüber!

Viele Grüße
Chanda

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Beitrag von GreenTara » Do 10. Aug 2017, 09:46

Hallo Jan :)
Jan Martin hat geschrieben:
Mo 7. Aug 2017, 19:58
Hmm, ... kann / soll ich mich angesprochen fühlen :roll:
Können ja, sollen ausdrücklich nicht. :)
Rita, Du packst gerne Deine auf mich manchmal ziemlich befremdlich wirkenden politischen Ansichten in astrologische Themen,
Klar tue ich das, und ich kann dir versichern, dass manch eine politische Ansicht auf mich ebenfalls befremdlich wirkt. Es gibt Themen, da halte ich es für wichtig, mein Verständnis* nicht außen vor zu halten, denn es beeinflusst meine Sichtweise und so zu tun, als sei es anders oder ich völlig objektiv, wäre nicht ganz fair.
mit der Verknüpfung von Arbeit und Krankheit liegst Du aber nun gar nicht daneben, es sind genau die Themen des 6.Prinzips; deshalb Chiron gleich Herrscher über das 6.Prinzip, und da bin ich ausnahmsweise mal nicht der einzigste, der das so handhabt. Chiron zu verstehen kommt über die Verbindung mit dem 6.Prinzip. Und dann ist es auch ganz einfach ...
Hihi, das finde ich echt nett, dass du mir zugestehst, nicht daneben zu liegen. :D Selbstverständlich haben Bedingungen, an die mensch sich anpassen muss, etwas mit Arbeit oder Krankheit zu tun. Dafür kann man Chiron heranziehen, man muss es aber nicht.
Das habe ich auch lange Zeit gedacht. Leider war das nicht zuende gedacht, denn solche Versuche münden dann ganz gerne in Folgeproblemen, wenn es mengenmäßig ausartet, wovon wiederum leider grundsätzlich auszugehen ist. Das in Folgeprobleme mündende Fehlverhalten ist mangelnde Disziplin, gleich 6.Prinzip, gleich Chiron.

Sicher kann eine vermeintliche Lösung zu einem Problem werden, sie muss jedoch nicht zwangsläufig in ein solches münden. Mangelnde Disziplin, hm, das klingt arg nach Saturn, nicht nach Haus 6.
Allgemein, ich staune ja immer wieder, wie sich die Astrologenschaft in regelmäßiger Unregelmäßigkeit eine gewisse Körperöffnung aufreißt, wenn es darum geht, was ein Planet ist, was nicht und welche Bedeutung die Größe eines Objektes haben muß, als Rechtfertigung für eine Wirkung, der sie dann eigentlich widersprechen, weil, wer außer mir argumentiert schon so ganz klar dieses kausale Wie Oben So Unten!

Was soll das denn, Jan? :lol: Dir ist schon klar, wie das rüberkommt? Was spricht dagegen, so etwas von allen Seiten zu beleuchten, das Für und Wider abzuwägen, den eigenen Standpunkt darzulegen, zu prüfen etc.?
Aber warum schreibe ich das alles hier; Interessiert eeeh niemanden ...
Der Prophet im eigenen Land, der hat es schwer. :yes: Es interessiert schon, aber manchmal ist es auch so, dass es dem Interesse durch die Form der Vermittlung nicht leicht gemacht wird.

Schöne Grüße
Rita

*Edit: Du darfst mich gern scharf links verorten. ;)

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Beitrag von Jan Martin » Do 10. Aug 2017, 20:51

GreenTara hat geschrieben:
Do 10. Aug 2017, 09:46
Mangelnde Disziplin, hm, das klingt arg nach Saturn, nicht nach Haus 6.
Chiron = Saturn + Uranus
GreenTara hat geschrieben:
Do 10. Aug 2017, 09:46
Was soll das denn, Jan? :lol: Dir ist schon klar, wie das rüberkommt?
Nein, mir ist nicht klar, wie das bei Dir 'rüberkommt, aber offenbar kommt meine rückgratlinige Argumentation bei Dir allgemein nicht gut an.
GreenTara hat geschrieben:
Do 10. Aug 2017, 09:46
Was spricht dagegen, so etwas von allen Seiten zu beleuchten, das Für und Wider abzuwägen, den eigenen Standpunkt darzulegen, zu prüfen etc.?
Daß die Herr- und Frauschaften überwiegend nichtmal in sich selbst zu einem rationalen Ergebnis kommen oder kommen wollen, welches sie dann aufgrund von Plausibilität rückgratlinig vertreten könnten. In unserer Zunft geht es zu, wie in einem zänkischen Kaufhaus just zu Beginn des Ausverkaufs.
GreenTara hat geschrieben:
Do 10. Aug 2017, 09:46
Aber warum schreibe ich das alles hier; Interessiert eeeh niemanden ...
Der Prophet im eigenen Land, der hat es schwer. :yes: Es interessiert schon, aber manchmal ist es auch so, dass es dem Interesse durch die Form der Vermittlung nicht leicht gemacht wird.
Ich denke, ich liege mit meiner Erkenntnis schon ganz richtig. In den Foren sind immer weniger Leute und die meisten Themen der anderen interessieren mich ja auch nicht; ich denk' nur mal an den Wahnsinn da 'drüben bei Astrologisch, einfach nur haarsträubend, was da momentan thematisch so abgeht. Der Homo Forensis wird zunehmend zum Alleinunterhalter ...
GreenTara hat geschrieben:
Do 10. Aug 2017, 09:46
*Edit: Du darfst mich gern scharf links verorten. ;)
Ich arbeite nicht mit links, rechts und mittig; nach G20 in der schönsten Stadt ist ohnehin noch zu klären, ob Links denn nun gut oder böse ist.
Ich bin Hanseat und den Himmelsrichtungen verpflichtet, die kann ich wenigstens auch auseinanderhalten :lacher:

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