Bin neu hier :-)

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Mäuschen_88
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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Mäuschen_88 » Mi 7. Okt 2015, 12:29

Hallo Rita,

ich musste gerade so lachen über deinen Kommentar, ich gebe dir vollkommen recht mit deiner Aussage. :lol:
GreenTara hat geschrieben:Hallo Mäuschen :)

Das hält keine Sau aus, Mäuschen. Echt nicht. Überforderung kann krank machen, keine Frage. Unterforderung ist noch schlimmer.
Bis später, Mäuschen.

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GreenTara
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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von GreenTara » Mi 7. Okt 2015, 13:57

Hallo Mäuschen :)

wie es aussieht, scheine ich das Talent zu haben, dich zum Lachen zu bringen. Ich muss jetzt aber auch lachen über das, was ich da im Halbschlaf hingeschrieben habe. :lol: Ernst gemeint habe ich es aber schon.

So, wie du dich selbst beschreibst und es auch dein Horoskop hergibt, bist du an vielem interessiert und insgesamt aufgeschlossen und neugierig auf Vieles. Wenn dir das am Arbeitsplatz auf die ein oder andere Art verwehrt ist, dann kann das nur nach hinten losgehen. Du bist ja wirklich in einer Zwangslage: Einerseits möchtest du die Arbeit behalten, andererseits bist aber nicht ausgefüllt damit und deshalb unglücklich. Mit Kollegen stöhnen, wieviel du zu tun hast, geht nicht, da würdest du ja lügen - auch wenn es in Mode ist, immer so zu tun, als sei man "very, very busy". Wer nicht stöhnt, ist verdächtig. :cool:

Die Frage, die sich nach meinem Empfinden dann für dich stellt ist: Will/muss ich diese Arbeit behalten? Bin ich bereit, den Preis dafür zu zahlen? Der Preis für das regelmäßige Einkommen auf dem Konto ist, dass du dich täglich durch den Arbeitstag quälst, schätze ich.

Es gibt Menschen, die kommen damit gut scheinbar zurecht. Und es gibt Menschen, die können das gar nicht ab. Bei dir scheint es eine rechte Zwickmühle zu sein: Einerseits möchtest du dich einordnen, mit anderen gut auskommen und anerkannt sein. Das ist der Saturn-Anteil auf deinem DC. Der Uranus-Anteil an derselben Stelle findet das gar nicht witzig, der bricht aus, findet bestimmte Strukturen völlig indiskutabel und schmeißt dem "ordentlichen" Anteil Knüppel zwischen die Beine. Wer von den beiden - Uranus und Saturn - "gewinnt", lässt sich sehr schwer abschätzen, denn beide sind mit dem MC in Wassermann noch einmal miteinander verbunden. Der MC ist so eine Art "Bestimmung", er zeigt die Möglichkeiten, in der gesamten Gesellschaft etwas zu sein, eine Rolle einzunehmen. Meine Erfahrung mit dem MC im Wassermann ist, dass diese Rolle oft eine ist, die sehr von dem abweicht, was viele als ihre beruflichen Ziele bezeichnen: Man tanzt aus der Reihe.

Das ist die Analyse. Was machst du jetzt damit? Das wird dich ja wesentlich mehr interessieren, denke ich. Wie würdest du denn gern arbeiten, wenn du die freie Wahl und Entscheidung hättest? Wie könnte ein "Kompromiss" zwischen deinen Ideen dazu und den Möglichkeiten an deinem Arbeitsplatz aussehen? (Abgesehen davon, dass du das derzeit im Betrieb nicht thematisieren magst.)

Liebe Grüße an dich
Rita

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Mäuschen_88
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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Mäuschen_88 » Mi 7. Okt 2015, 14:23

Hallo Rita,

du hast eine ganz eigene Art, dich auszudrücken, die meine Situation auf den Punkt genau trifft, was mich zum Lachen bringt. :D

Meinen Charakter beschreibst du richtig, z. B. bin ich in der Tat aufgeschlossen und an vielen Themen interessiert. Genau deshalb komme ich mit dieser kühlen und distanzierten Arbeitsatmosphäre nicht klar. Und dieses Einzelbüro macht mich wahnsinnig. :(

Die Frage, die sich nach meinem Empfinden dann für dich stellt ist: Will/muss ich diese Arbeit behalten? Bin ich bereit, den Preis dafür zu zahlen? Der Preis für das regelmäßige Einkommen auf dem Konto ist, dass du dich täglich durch den Arbeitstag quälst, schätze ich.

Ich würde so gerne einfach weglaufen, wenn diese Panik nicht wäre, dass ich nichts Neues mehr finde bzw. dass ich mich in der nächsten Stelle wieder schlecht fühle. Mir ist nämlich durchaus bewusst, dass ich als Kollegin kein einfacher Umgang bin, da ich mit einer sozialen Phobie zu kämpfen habe. Kann man diese Panik vor Menschen auch astrologisch sehen? Vielleicht weißt du, was ich gegen meine Panikattacken im sozialen Bereich unternehmen kann...? Seit Montag geht es mir diesbezüglich richtig schlecht. Es ist kaum auszuhalten. Ich kann diese Ängste auch nicht einordnen. Sie scheinen mir derart übertrieben und unbegründet.

Meine Erfahrung mit dem MC im Wassermann ist, dass diese Rolle oft eine ist, die sehr von dem abweicht, was viele als ihre beruflichen Ziele bezeichnen: Man tanzt aus der Reihe.

Es stimmt, ich fühle mich oft wie ein Mensch, der "aus der Reihe tanzt", anders ist bzw. sich wie ein "Alien" fühlt.

Wie würdest du denn gern arbeiten, wenn du die freie Wahl und Entscheidung hättest? Wie könnte ein "Kompromiss" zwischen deinen Ideen dazu und den Möglichkeiten an deinem Arbeitsplatz aussehen? (Abgesehen davon, dass du das derzeit im Betrieb nicht thematisieren magst.)

Ganz ehrlich, in dem Zustand, in dem ich mich gerade jetzt befinde, fühle ich mich absolut nicht arbeitsfähig. Generell würde ich sagen, dass ich gerne dort arbeiten wollen würde, wo kein enormer Stressfaktor herrscht, aber dennoch genug Arbeit ist und die Kollegen mir gegenüber offen und tolerant sind, mich einfach so akzeptieren, wie ich bin, als Sensibelchen und unsicheren Menschen.

Liebe Grüße, Mäuschen.

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Traumprinz » Mi 7. Okt 2015, 16:53

Huhu Mäuschen :)

Nun gut, jetzt muss ich doch noch ran. :yellowgrin:
du hast eine ganz eigene Art, dich auszudrücken, die meine Situation auf den Punkt genau trifft, was mich zum Lachen bringt. :D
Das kann sie gut. :) :yes:
Kann man diese Panik vor Menschen auch astrologisch sehen?
Jein, man kann Tendenzen erahnen, wie die sich konkret äußern, hängt vom einzelnen Menschen, aber auch von konkreten Situationen ab und sogar von der Kultur, in der du aufwächst...
Aber Rita hat dir ja schon beschrieben, dass du im Kontakt mit anderen quasi gleichzeitig bremsen und Vollgas geben möchtest. Das an sich erzeugt schon mal einen inneren Widerspruch, und wenn dann noch unangenehme Erfahrungen dazu kommen, verunsichert das natürlich noch mehr.

Was Rita (wahrscheinlich sehr bewusst ;) ) noch gar nicht angesprochen hat, ist dein Neptun, der auch noch im 7. Haus steht Über den kann ich aber gut was sagen, weil meiner da auch steht. ^^ Neptun lässt Grenzen verschwimmen, und damit bist du im direkten Kontakt ausgesprochen feinfühlig und verletzbar. Und gerade für den Neptun ist es wichtig, einen Kontakt zu finden, wo du sich wohlfühlst und Vertrauen entwickeln kannst. Und du brauchst deine Rückzugsmöglichkeiten, es kann sogar passieren, dass du mitten im Gespräch quasi einfach "verschwindest", obwohl du rein körperlich noch anwesend bist. ;)

Mir persönlich haben zwei Dinge recht gut geholfen: zum einen die Erkenntnis, dass ein Mensch nicht aus einem Guss ist, dass die scheinbar widersprüchlichen Anteile nebeneinander stehen dürfen und sogar gleichzeitig aktiv sein können, du musst dich nicht für einen entscheiden, es können tatsächlich "alle" (mehr oder weniger gut natürlich, das ist aber auch Übungssache) nebeneinander bestehen bleiben. Und das andere ist: du musst nicht mit allen Menschen zurechtkommen, wichtig ist, dass du dir die Leute suchst, die dir gut tun und die mit dir auf einer Wellenlänge sind (so ein spleeniges Forum wie das hier ist durchaus auch eine Möglichkeit dazu :yellowgrin: ). Unter Umständen würde ein einziger Mensch reichen, der dich "richtig" versteht, dann können die anderen alle vom Neptun aufgelöst werden. :cool:

Zum Schluss muss ich dich noch ein wenig zurechtstutzen (auch ein Punkt aus meiner eigenen Erfahrung):
mich einfach so akzeptieren, wie ich bin, als Sensibelchen und unsicheren Menschen.

Du schreibst sehr häufig davon, wie sensibel, unsicher und "schwach" du bist. Das ist natürlich erstmal zur Erklärung deiner Situation durchaus sinnvoll. Das Problem ist: es schwächt dich selbst... Man redet sich das dann gerne so oft ein, dass man seine eigenen Stärken gar nicht mehr wahrnimmt. Fühle doch mal nach, wo deine Stärken liegen. :) Das ändert am Anfang noch nicht viel, aber das ist ein Saatkorn, das wachsen kann und hoffentlich dann mal überhand nimmt, sodass du deine sensiblen Seiten wahrnimmst und schützt, aber eben auch weißt, dass du als Ganzes stark sein kannst. :knuddel:

Liebe Grüße,
Björn

PS: Zitieren geht ganz einfach: Wenn du am Antworten bist, gibt es da so einen Button mit "Quote", ganz vorne in der Liste, wo auch "Schriftfarbe" steht, das benutzt du einfach ganz genau so. Und da das englisch ist für "zitieren": voila. :D Du kannst auch bei dem Beitrag, auf den du antworten willst, oben rechts auf die Gänsefüßchen klicken, dann taucht sogar der Name des Zitierten auf. Allerdings geht da gerne mal was durcheinander, weil dann der ganze Beitrag zitiert wird. Und es gibt Leute, die senfen ihren Teil dann einfach dazwischen, sodass hinterher keiner mehr weiß, was wann von wem geschrieben wurde... :cool:

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von GreenTara » Mi 7. Okt 2015, 19:39

Hallo Mäuschen :)
Meinen Charakter beschreibst du richtig, z. B. bin ich in der Tat aufgeschlossen und an vielen Themen interessiert. Genau deshalb komme ich mit dieser kühlen und distanzierten Arbeitsatmosphäre nicht klar. Und dieses Einzelbüro macht mich wahnsinnig. :(
Kann ich verstehen. Ich mag oft nicht so viel reden, aber den ganzen Tag allein in einem Kabuff sitzen ist tödlich. Der einzige Vorteil ist: Du kannst surfen bis zum Stillstand der Augen. :D Ich hatte mal eine Bekannte, die war in einer Situation wie der deinen. Die hat den lieben, langen Tag im damaligen Tarot-Forum gedeutet und geschrieben, weil sie sonst vor Langweile eingegangen wäre. Das Gute: Sie hat das dadurch perfekt gelernt. ^^
Ich würde so gerne einfach weglaufen, wenn diese Panik nicht wäre, dass ich nichts Neues mehr finde bzw. dass ich mich in der nächsten Stelle wieder schlecht fühle.
Die Gefahr, vom Regen in die Traufe zu geraten, besteht immer. Wenn du allerdings in der Traufe sitzen solltest, könnte der Regen geradezu das Paradies sein. Wir wissen nie von vornherein, wie wir uns wo fühlen werden. Das ist blöd, aber so ist das Leben. Meistens verlassen wir eine Situation nur deshalb nicht, weil es in unserer Phantatsie woanders schlimmer sein könnte. Und manchmal verlassen wir Situationen, die rückblickend gar nicht so arg waren. Gewissheit gibt es da leider nicht, so gern wir/du sie auch hätten.
Mir ist nämlich durchaus bewusst, dass ich als Kollegin kein einfacher Umgang bin, da ich mit einer sozialen Phobie zu kämpfen habe. Kann man diese Panik vor Menschen auch astrologisch sehen? Vielleicht weißt du, was ich gegen meine Panikattacken im sozialen Bereich unternehmen kann...? Seit Montag geht es mir diesbezüglich richtig schlecht. Es ist kaum auszuhalten. Ich kann diese Ängste auch nicht einordnen. Sie scheinen mir derart übertrieben und unbegründet.
Astrologisch gesehen kann man meiner Ansicht nach keine Diagnosen stellen. Was man sehen kann, sind "Anlagen", was ein Mensch daraus und damit macht, das kann man nicht sehen, jedenfalls nicht mit Sicherheit. Was man sehen kann, ist die von mir schon erwähnte "Brüchigkeit" in und von Begegnungen. Wie äußern sich denn deine Panikattacken? Was genau ist für dich der soziale Bereich?

Ängste kann man nie einordnen. Wenn du etwas einordnen kannst, dann ist es Furcht. Die Furcht ist oft begründet, weil sie auf Erfahrungen beruht oder auf Instinktverhalten. Etwas fliegt auf dich zu und du zuckst zurück, ohne zu überlegen: Das ist eine gut zu begründende, auf Furcht beruhende und instinktive Reaktion.

Angst ist anders, sie entsteht nur in Gedanken und sie nimmt etwas vorweg, was noch gar nicht passiert ist. Dieses Ergebnis, das du erwartest und das diese Angst auslöst, ist nicht real. Da du dich aber so verhältst, als sei es wirklich, "fütterst" du damit diese Angst. Dagegen kann man etwas unternehmen, aber von nun auf jetzt wird das nicht funktionieren. Gedanken kann man nämlich "erziehen", man ist ihnen nicht ausgeliefert. Ausgeliefert ist man eher an die Reaktion des Körpers auf die Angst. Das Herz fängt an, zu klopfen oder zu rasen, dir wird heiß oder kalt. Das passiert, weil der Körper sich auf eine Flucht oder einen Angriff vorbereitet. Das bedeutet, du musst vor der Reaktion deines Körpers auf die Angst ansetzen. Damit sind wir dann wieder bei den Gedanken.

Um diese zu "erziehen" oder zu bändigen, gibt es viele Methoden. Oft ist es gut, sich bei den ersten Versuchen helfen zu lassen. Das kann ein vertrauter Mensch sein, der sich mit Meditation auskennt, das kann jemand sein, der das Problem kennt und dir deshalb eine "Gebrauchsanleitung" geben kann. Und es gibt auch Profis wie Sozialarbeiter mit einer Zusatzausbildung, die dich bei den ersten Schritten unterstützen oder Verhaltenstherapeuten. Wichtig ist, dass du deine Angst aufgeben möchtest und jemanden findest, der dich darin unterstützt und dem du vertraust. Weglaufen und Vermeidung wird die Angst nicht beseitigen, sondern verfestigen.

Das "Aufgeben der Angst" ist nicht ganz einfach, denn sie hat einen Zweck, eine Funktion. Es kann sein, dass du diese Funktion einmal sehr gebraucht hast. Nun ist diese "Funktion" aber keine Lösung mehr, sondern sie ist zu einem Problem geworden. Hört sich kompliziert an? Ist es auch. Beziehungsweise ist es nicht. Am besten, ich gebe dir ein Beispiel:

Jemand hat Sorgen und Probleme, die ihn nicht einschlafen lassen. Das ist blöd, denn der Wecker klingelt jeden Morgen um 6:30 Uhr und es ist dann Zeit, arbeiten zu gehen. Nach einigen durchwachten Nächten beschließt der Mensch, es reicht jetzt und trinkt jeden Abend eine Flasche Bier. Legt sich ins Bett und schnarcht selig. Wunderbar. Problem gelöst.

Einige Jahre später ist es nicht mehr eine Flasche Bier, es ist ein halber Kasten, damit es mit dem Schlafen klappt. Das Aufstehen fällt schwerer und die Fahne ist auch nicht zu überriechen. Dazu kommt eine leise Ahnung, dass das Trinkverhalten vielleicht doch nicht so ganz gesund ist. Jetzt will unser Mensch das Trinken lassen - und stellt fest, dass das nicht so einfach ist, dass er es nicht lassen kann. Die Problemlösung ist nun selbst das Problem.
Es stimmt, ich fühle mich oft wie ein Mensch, der "aus der Reihe tanzt", anders ist bzw. sich wie ein "Alien" fühlt.
Hm, was schätzt du, wie viele "Aliens" es gibt? ^^
Ganz ehrlich, in dem Zustand, in dem ich mich gerade jetzt befinde, fühle ich mich absolut nicht arbeitsfähig.
Könnte dir eine Krankschreibung für ein bis zwei Wochen helfen, ein wenig zu dir zu kommen? Damit du ganz in Ruhe überlegen kannst, wie es weitergehen soll? Wenn du dich nicht arbeitsfähig fühlst, dann bist du es auch nicht. Das würde ich dem Arzt auch genauso sagen - sofern du einen aufsuchen möchtest.

Liebe Grüße an dich
Rita

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von GreenTara » Mi 7. Okt 2015, 21:09

Hallo Mäuschen :)

noch ein kleiner Nachtrag von mir: Wenn du auf Fragen nicht antworten magst, kannst, möchtest, ist das völlig okay. :) Ich frage manchmal Dinge, die vielleicht ein wenig befremdlich oder bohrend wirken können. Da kommt dann die Krankenschwester in mir durch, die helfen möchte und um helfen zu können, möglichst viele Informationen braucht.

Aber wir sind hier ja nicht in einem Krankenhaus. :D :)

Liebe Grüße
Rita

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Nabu » Mi 7. Okt 2015, 21:21

Traumprinz hat geschrieben:
Du schreibst sehr häufig davon, wie sensibel, unsicher und "schwach" du bist. Das ist natürlich erstmal zur Erklärung deiner Situation durchaus sinnvoll. Das Problem ist: es schwächt dich selbst... Man redet sich das dann gerne so oft ein, dass man seine eigenen Stärken gar nicht mehr wahrnimmt. Fühle doch mal nach, wo deine Stärken liegen. :) Das ändert am Anfang noch nicht viel, aber das ist ein Saatkorn, das wachsen kann und hoffentlich dann mal überhand nimmt, sodass du deine sensiblen Seiten wahrnimmst und schützt, aber eben auch weißt, dass du als Ganzes stark sein kannst. :knuddel:
Hallöchen,

ja was Traumprinz schreibt ist doch sehr geradeheraus. :spitze: Und wirklich Du hast Qualitäten, momentan sind sie dir nicht klar.

Ich hatte mal eine Beratung eines junges Mädchens. Sie war total ängstlich. Die Mutter mußte in der Schulpause immer am Zaun stehen.
Dann erzählte sie mir, dass sie bei Kloppereien auf dem Schulhof dazwischen geht , um die Parteien auseinanderzubringen. Respekt, das tat kein anderer Schüler. Es blieb mir nur, ihr genau diese Besonderheit deutlich zu machen. Sie ging froh lächelnd heim.

Sowas trägst du auch in dir. Je mehr du dir sagst, ich bin ein Mäusschen, um mehr kommst du dahin. Versuche mal ein anderes Tier zu sein. Eine Katze vielleicht? Die kann zurückhaltend sein, klug, gewitzt, verspielt und was noch alles..........

Dann noch eins: Mir kam der Gedanke, dass du vielleicht einmal aufschreibst, was du deinem Vorgesetzten sagen würdest.

Liebe Grüße Nabu

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Mäuschen_88 » Do 8. Okt 2015, 08:58

Hallo Traumprinz,

deinen Nicknamen finde ich gut. ;) Danke für deinen liebevollen Beitrag! Ich finde es sehr schön, dass man hier so viele aufbauende Worte und hilfreichen Lebensratschläge bekommt.
Was Rita (wahrscheinlich sehr bewusst ;) ) noch gar nicht angesprochen hat, ist dein Neptun, der auch noch im 7. Haus steht Über den kann ich aber gut was sagen, weil meiner da auch steht. ^^ Neptun lässt Grenzen verschwimmen, und damit bist du im direkten Kontakt ausgesprochen feinfühlig und verletzbar.
Wie äußert sich diese Feinfühligkeit und Verletzlichkeit bei dir?

Das, was du alles schreibst, kann ich absolut mit mir in Verbindung bringen!
Du schreibst sehr häufig davon, wie sensibel, unsicher und "schwach" du bist. Das ist natürlich erstmal zur Erklärung deiner Situation durchaus sinnvoll. Das Problem ist: es schwächt dich selbst... Man redet sich das dann gerne so oft ein, dass man seine eigenen Stärken gar nicht m ehr wahrnimmt.
Danke für deine Hilfe, ich rede mir tatsächlich immer ein, wie schwach ich bin, und nehme das oft gar nicht mehr so bewusst wahr.

Glaubst du, es ist der richtige Weg, meine Stelle zu wechseln? Ich weiß nicht mehr weiter. Eines weiß ich, ich kann das nicht mehr.

LG, Mäuschen.

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Mäuschen_88 » Do 8. Okt 2015, 09:31

Hallo liebe Rita,

ich bin gerade an dem Tiefpunkt meiner emotionalen Lage angelangt und verwirrt. Ich kann nicht mehr klar denken, weiß nicht, was ich tun soll, was die "Lösung" für mein Problem ist, sofern es denn eine gibt. Ich bleibe zu Hause und versuche, mich wieder zu fangen und stabil zu werden. Vielleicht hilft mir das, eine Entscheidung zu treffen.
Was man sehen kann, ist die von mir schon erwähnte "Brüchigkeit" in und von Begegnungen. Wie äußern sich denn deine Panikattacken? Was genau ist für dich der soziale Bereich?
Meine Panikattacken äußern sich mit Atemnot und panischen unbegründeten Ängsten, die ich nicht mehr unter Kontrolle habe. Der soziale Bereich ist Arbeit, Freunde und Familie.
Könnte dir eine Krankschreibung für ein bis zwei Wochen helfen, ein wenig zu dir zu kommen? Damit du ganz in Ruhe überlegen kannst, wie es weitergehen soll? Wenn du dich nicht arbeitsfähig fühlst, dann bist du es auch nicht. Das würde ich dem Arzt auch genauso sagen - sofern du einen aufsuchen möchtest.
Ich weiß nicht mehr weiter. Ich entschuldige mich jetzt schon mal dafür, falls ich erst mal nicht viel schreibe. Ich fühle mich gerade so belastet.

Liebe Grüße, Mäuschen.

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Mäuschen_88 » Do 8. Okt 2015, 09:33

Hallo Nabu,

auch dir danke ich für deine Ratschläge, ich ziehe mich erst mal etwas zurück mit dem Schreiben.

LG, Mäuschen.

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von GreenTara » Do 8. Okt 2015, 09:57

Hallo Mäuschen :)

wenn du nicht schreiben kannst, ist das nichts Schlimmes. :) Wichtig ist, dass du erst einmal zu dir kommst, dich ein wenig erholst und Kraft sammelst. Wer im Loch sitzt, dem fällt es schwer, eine "Lösung" zu sehen. Setze dich damit bitte nicht unter Druck. Besserung geschieht oft durch viele kleine Schritte.

Alles Liebe für dich :)
Rita

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Re: Bin neu hier :-)

Beitrag von Traumprinz » Do 8. Okt 2015, 10:44

Hallo Mäuschen :)
Mäuschen_88 hat geschrieben:deinen Nicknamen finde ich gut. ;)
Ja, ich auch. :D Wobei das streng genommen "Ritas Traumprinz" heißen müsste. :yellowgrin:
Danke für deinen liebevollen Beitrag! Ich finde es sehr schön, dass man hier so viele aufbauende Worte und hilfreichen Lebensratschläge bekommt.
Bitte, gerne. Für mich war das damals auch eine kleine Erleuchtung, als ich das erste Mal so ein Forum gefunden habe - mit Leuten, für die und mit denen das Anderssein endlich mal normal war. :lol:
Wie äußert sich diese Feinfühligkeit und Verletzlichkeit bei dir?
Nun, zunächst einmal bin ich von Geburt an hochgradig schwerhörig, und ich war immer extrem unsicher, ob ich auch alles (und richtig...) mitbekomme. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, das verstecken zu müssen - sonst wäre es ja kein Problem gewesen, dann hätte ich einfach so oft nachfragen können, bis ich es verstanden habe... Irgendwann, Jahre nach der Schulzeit, ist mir durch eine beiläufige Bemerkung eines flüchtigen Bekannten aufgefallen, wie albern das eigentlich war: ich hatte nämlich im Unterricht immer so'n Mikro, das die Lehrer sich umhängen musste. Und so was spricht sich rum, das heißt, ich war sowieso in der halben Stadt bekannt - da gab es dann auch nix mehr zu verstecken. :lacher: Hat viel geholfen, aber so ganz sind die "Virenprogramme" immer noch nicht raus. :cool:
Und das andere ist, ich bin im Kontakt mit anderen sehr schnell reizüberflutet, mit Sicherheit zumindest teilweise bedingt durch die eigenartige Akustik der Hörgeräte, die immer etwas Künstliches hat, auch wenn sich da viel getan hat. Mir ist das besonders auf Partys aufgefallen (wenn ich mich mal hab breitquatschen lassen, mitzugehen ^^): spätestens um 11 war bei mir der Ofen aus, dann hab ich schon fast im Stehen geschlafen. Und wenn ich mich dann verabschieden wollte, wollte mich natürlich keiner gehen lassen, was wiederum dazu geführt hat, dass ich irgendwann "französisch" verschwunden bin - heimlich, still und leise, wie es dem Neptun gebührt. :yellowgrin:
Danke für deine Hilfe, ich rede mir tatsächlich immer ein, wie schwach ich bin, und nehme das oft gar nicht mehr so bewusst wahr.
Ich habe das bei mir selbst auch gar nicht gemerkt, deswegen sprach ich das an. ^^ Bei mir ist nämlich die Grüne Tara darüber gestolpert, dass meine Oma mir mit meinen damals über 30 Jahren noch ständig erzählt wie empfindlich ich bin (wohlgemerkt nicht: "als Kind war", sondern: "bin"...)
Glaubst du, es ist der richtige Weg, meine Stelle zu wechseln? Ich weiß nicht mehr weiter. Eines weiß ich, ich kann das nicht mehr.
Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen. :trost: Ich darf da mal einen weisen Mann (Samuel Sagan) zitieren, der sagt: "Entscheide dich immer so, dass du hinterher ausschließlich dir selbst die Schuld geben kannst." :D
Ich persönlich neige zum Ausbrechen, wenn es mir irgendwo nicht gut geht. Problem ist nur, ich bin mittlerweile seit Jahren auf Hartz VI, damit geht es mir auch nicht gut, aber ausbrechen ist da schlecht, wenn ich nicht unter der Brücke schlafen will. :cool: Auf der anderen Seite sind viele gute Bekannte, die sich durchgebissen haben, mittlerweile auch in der liebevollen Umarmung des Amtes angekommen. :schmoll: Nur mal so am Rande...

Da du aber selbst anscheinend gerade überhaupt nicht mehr weißt, wo oben und unten ist, möchte ich dir Ritas Rat nochmal nachdrücklich ans Herz legen: such dir eine professionelle/erfahrene Begleitung, zumindest für die ersten Schritte. Es ist nicht leicht, da überhaupt jemanden zu finden, und dann noch einen, mit dem es passt, aber die Suche lohnt sich. (Bin selbst allerdings auch jahrelang in enger werdenden Spiralen um das Thema "Therapie" herumgeschlichen. :D )

Liebe Grüße,
Björn

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