Astrologische Bücherecke

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yinwaspice
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Astrologische Bücherecke

Beitrag von yinwaspice » Di 27. Okt 2015, 10:05

Hallo Ihr Lieben, :)

angeregt durch eine Diskussion im Uranus-Thread, möchte ich hier ein Thema eröffnen, das sich mit astrologischer Literatur beschäftigt.

Es wäre schön, wenn Ihr Bücher, die Euch besonders begeistert haben, kurz vorstellen würdet und somit vielleicht die ein oder andere Anregung geben könntet, welche Bücher sich in der Anschaffung lohnen.

Ich fange mit einem Buch an, das vielleicht noch nicht so bekannt ist und zu meinen Lieblingsbüchern gehört.

Vorab eine Anmerkung. Ich bin relativ empfindlich, wenn der Schreibstil eines Buches umständlich und unverständlich ist. Lange Sätze und unklare Formulierungen führen bei mir häufig dazu, das Interesse an einem Buch zu verlieren. Leider ist ein Grossteil der deutschen Bücher eher unverständlich, als klar und einfach geschrieben. Auch mag ich es nicht, wenn Aussagen getroffen werden, die ich nicht nachvollziehen kann. Begründungen á la "wurde intuitiv gefunden, gechannelt, ist halt so" verwirren mich und führen auch eher dazu, dass ich ein Buch wieder weglege.
Auch die Gestaltung finde ich wichtig. Bücher, die nur aus endlos langen Textpassagen bestehen, ohne Grafken, Aufzählungen etc. empfinde ich als schwer zu lesen.

Ursula Strauß: Die Wandlung Saturns, eine ganzheitliche Betrachtung des Hüters der Schwelle.

Es mag dem ein oder anderen nicht entgangen sein, dass ich mich intensiv mit Saturn beschäftige. Ein wirklich gutes Buch zum Thema fand ich in dem o.g.
Die Sprache ist angenehm. Das Buch klar gegliedert und übersichtlich gestaltet. Ich habe hier zum ersten Mal vom Thema der "Sollbruchstelle" gelesen, die sich in dem Haus befindet, in dem der Wechsel von Steinbock zu Wassermann stattfindet. Ein interessantes Konzept.
Für den eiligen Leser wurden die entsprechenden Themen (Saturn im Haus, Zeichen etc.) bausteinartig zusammengefasst. Dennoch unterscheiden sich die Texte von den typischen Bausteintexten.
Interessant ist auch das Kapitel: "Die Steinbock-Energie" als Teil des Tierkreises. Für mich ein neuer Blickwinkel.

Insgesamt eine sorgfältige Arbeit, die von einem ausführlichen Anhang abgerundet wird. Frau Strauß hat, meiner Meinung nach, hier eigenes Wissen zum alten Grießkram erarbeitet und für den Leser in eine ansprechende Form gegossen.

:spitze:

LG
Yin
Astro-Blog: Planeten und mehr
http://www.astrologie-wegweiser.de

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GreenTara
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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von GreenTara » Di 27. Okt 2015, 11:06

Hallo Yin :)

Danke, dass du die Bücherecke eröffnet hast. :spitze: Ein Blick hierher kann sicher den ein oder anderen Fehlkauf verhindern.
Auch mag ich es nicht, wenn Aussagen getroffen werden, die ich nicht nachvollziehen kann. Begründungen á la "wurde intuitiv gefunden, gechannelt, ist halt so" verwirren mich und führen auch eher dazu, dass ich ein Buch wieder weglege.
Sie verwirren mich nicht nur, ich werde meist sogar bissel ärgerlich, wenn ich so etwas lese. Mit "empirisch gefunden" kann ich gut leben, mit dem anderen eher nicht. Das hat so etwas von "Glaube mir"; es macht mich grantig, wenn mir eine Prüfung oder ein Nachvollziehen auf diese Weise verwehrt werden.
Auch die Gestaltung finde ich wichtig. Bücher, die nur aus endlos langen Textpassagen bestehen, ohne Grafken, Aufzählungen etc. empfinde ich als schwer zu lesen.
Was ich nicht mag, ist, wenn ein Buch nicht erkennbar gegliedert ist. Zuviele Grafiken hingegen mag ich nicht. Was ich auch nicht ausstehen kann, sind unhandliche Formate, weil ich die im Bett nicht lesen kann und das ist nun mal mein bevorzugter "Leseplatz".
Ursula Strauß: Die Wandlung Saturns, eine ganzheitliche Betrachtung des Hüters der Schwelle.
Danke für diesen Tipp! Bei astronova habe ich eine kleine Leseprobe gefunden, die bei der Prüfung helfen mag, ob das Buch etwas für einen ist.

Leseprobe: Die Wandlung Saturns, Ursula Strauß
Ich habe hier zum ersten Mal vom Thema der "Sollbruchstelle" gelesen, die sich in dem Haus befindet, in dem der Wechsel von Steinbock zu Wassermann stattfindet.
Die Brüchigkeit zwischen diesen beiden Prinzipien wird ja des Öfteren erwähnt, aber der Begriff der "Sollbruchstelle" ist sehr einleuchtend, sehr treffend und lässt sich gut merken. Er wird auch in der verlinkten Leseprobe erwähnt.

Derzeit kann ich keinen Buchtipp abgeben, höchstens einige Warnungen. :cool: Viele Bücher sind relativ schwer verständlich, besonders, wenn es um Spezialgebiete geht. Durch diese "Schinken" kämpfe ich mich allerdings durch, wenn ich etwas unbedingt wissen oder lernen will. Was ich nie zu lesen geschafft habe, ist Thomas Rings "Astrologische Menschenkunde".

Danke und liebe Grüße
Rita

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The Astrology of Title Fights...

Beitrag von Mangala » So 18. Sep 2016, 09:13

Guten Morgen werte Foris

Wer sich für Astrologie und Sport (vor allem Boxkämpfe) interessiert und wem das Buch von John Frawley "Sportastrologie" gefallen hat, dem kann ich das neue Buch von Joseph T. Winkle: "The Astrology of Title Fights" empfehlen. Wer dieses Buch erfolgreich studieren möchte, sollte vorher das Stundenastrobuch und eben Sportastrologie von John Frawley gelesen und verstanden haben.

John Frawley schrieb ja selber in seinem Buch über die Sportastrologie, er hoffe, dass jemand komme und seine Ideen aufgreife und eventuell verbessern werde. Diese kleine Schrift kann ich dem ambitionierten Stundenastrologen ans Herz legen, obwohl es in englischer Sprache daherkommt.

Beste Grüsse
Johannes

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von ridana » Mo 19. Sep 2016, 19:05

Hallo allerseits,

ich finde ja "Die Kraft der Ahnen" und "Grundwissen der Astrologie" von Erich Bauer sehr gut! Wer ihn nicht kennt, kann auch online auf www.schicksal.com sowohl Basisinformationen zum Thema Astrologie oder dann aber auch tiefergehende Informationen finden!

Beste Grüße
ridana

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von Mangala » Mo 19. Sep 2016, 19:38

Hallo Ridana

Natürlich kenne ich Erich Bauer und die von dir erwähnten Bücher. Für Novizen sicherlich nicht schlecht! ;)

Beste Grüsse
Johannes

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von GreenTara » Mo 19. Sep 2016, 19:59

Hallo Johannes :)
Mangala hat geschrieben:Natürlich kenne ich Erich Bauer und die von dir erwähnten Bücher. Für Novizen sicherlich nicht schlecht! ;)
Ich habe meine Bauer-Bücher verschenkt. ^^

Hallo ridana,
Wer ihn nicht kennt, kann auch online auf schicksal.com sowohl Basisinformationen zum Thema Astrologie oder dann aber auch tiefergehende Informationen finden!
diese Form der Werbung ist hier nicht erwünscht. Daher habe ich den Link in deinem Beitrag gestutzt. Wenn du dich fachlich austauschen möchtest: Jederzeit gern.

Schöne Grüße
Rita

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von Mangala » Mo 19. Sep 2016, 20:14

Hallo Rita ;)

Nun, die Bücher von Erich Bauer lagern bei mir auf dem Dachboden, es könnte auch sein, dass ich sie wie du weiterverschenkt habe.

Ich habe in letzter Zeit viele Astrobücher verschenkt. Man wird älter und ist gewissen Büchern entwachsen. Andere wird man bis an sein Lebensende haben, weil sie 1. gut und fundiert und 2. bei alten Büchern, auch wertvoll sind.

Beste Grüsse und einen schönen Abend!
Johannes

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von GreenTara » Fr 23. Sep 2016, 22:06

Hallo Johannes :)
Man wird älter und ist gewissen Büchern entwachsen. Andere wird man bis an sein Lebensende haben, weil sie 1. gut und fundiert und 2. bei alten Büchern, auch wertvoll sind.
Das stimmt, den meisten Büchern aus meiner Anfangszeit bin ich entwachsen, nur konnte ich mich bisher von vielen nicht trennen. Vielleicht sollte ich das tun, damit Platz für Neues ist. :yes:

Gestern habe ich eine der dicken Erich Carl Kühr-Kopien wieder herausgekramt, die ich schon seit Jahren liegen habe. Weiter als bis Seite 30 bin ich nie gekommen, vielleicht klappt es dieses Mal. Bei Sindbad/Weiß habe ich auch mindestens 5 Anläufe gebraucht, es besteht also Hoffnung. :D

Schöne Grüße und danke für deinen Buchtipp
Rita

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von Mangala » Sa 24. Sep 2016, 09:10

Guten Morgen Rita

Welch Glanz in meiner bescheidenen Hütte. Also ich habe in den letzten Jahren etwa so an die 600 Bücher verschenkt, darunter ungefähr 200 Astrologiebücher. Eine starke Leistung für einen Saturnier mit einer Stiersonne! ;) Erich Carl Kühr war ein hervorragende Astrologe, ein Kind seiner Zeit, stark beeinflusst von Morinus und den Bausteinen der Astrologie von Sindbad/Weiss. Aber sein Werk: "Berechnung der Ereigniszeiten" ist wohl eher etwas für Mathematiker, weniger für "normale" Astrologen/innen.

Die Bausteine der Astrologie von Sindbad/Weiss oder die acht Bände von Johannes Vehlow aus den 1930-er Jahren: "Lehrkursus der wissenschaftlichen Geburtsastrologie" würde ich auch nie hergeben. Betreffend Morinus: Da gibt es eine kleine Schrift aus den USA, welche seine Methode klar und anschaulich beschreibt.

Ich wünsche dir einen schönen Tag, Rita!

Mit liebem Gruss
Johannes

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von GreenTara » Sa 24. Sep 2016, 18:45

Guten Abend, Johannes :)

ich bin mit meiner Antwort ins Space Cafe umgezogen: Klönschnack.

Schönen Abend
Rita

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von micha » Sa 24. Sep 2016, 20:24

Hallo zusammen,

leicht zu lesen: "Astrologie sonnenklar" von Linda Goodman (sun signs war die Originalausgabe). Dann "der Wandel des Lebens im Tierkreis" von Wolfgang Döbereiner. Wer viel Zeit und Energie hat und medizinisch interessiert ist noch sein Homöopathiebuch.
Viele Grüße
Micha

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von Mangala » So 25. Sep 2016, 20:10

Hallo Micha

Stimmt, "Astrologie sonnenklar" sollte man einfach gelesen haben. Aber hoffen wir, John Frawley liest nicht, was wir hier schreiben. In einem seiner Bücher hält er sich mit Kritik gegen Linda Goodman und ihr Buch nicht zurück. Aber dafür empfiehlt Emil Stejnar in "Magie mit Astrologie" dieses Buch wärmstens und meint, niemand beschreibe die Sonnenzeichen so klar, originell und witzig wie Linda Goodman. Ich pflichte dir bei, die "Astrologisch-homöopathischen Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen, Band 1 und 2" von Wolfgang Döbereiner, sind in der Tat nicht von schlechten Eltern. Hingegen war es für mich vor Jahren ein echter Krampf und kein Vergnügen, seine Lehr- und Übungsbücher zu studieren. Den ganzen Tag schwere Steine zu schleppen wäre weniger ermüdend gewesen... ;)

Für diejenigen, welche Interesse an guter Literatur über die Stundenastrologie haben, könnte ich noch folgende Werke empfehlen:

- Astrologie horaire von Denis Labouré
- Simplified Horary Astrology von Ivy Goldstein-Jacobson
- Horary Astrology Re-Examined von Barbara Dunn (unter anderem eine gute Einführung in die kl. Astrologie)
- The Martial Art of Horary Astrology von Dr. J. Lee Lehman
- Horary Astrology Rediscovered von Olivia Barclay (die frühere Lehrerin von John Frawley)
- Horary Astrology - The History and Practice of Astro-Divination von Dr. Anthony Louis
- A Modern Scientific Textbook on Horary Astrology von Geraldine Davis and Margie Zander
- Horary at its best! von Alphee Lavoie
- The Art of Horary Astrology in Practice von Silvia De Long
- Horary Astrology von William Lilly (eine Zusammenfassung über die Stundenastrologie aus CA Band I und II)

Beste Grüsse
Johannes

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frajoscha
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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von frajoscha » Mo 26. Sep 2016, 11:23

Hallo miteinander,

meine eigenen Erfahrungen und die miterlebten Erfahrungen anderer lassen in gewisser Weise einen
roten Faden erkennen. Das viele Bücherkaufen ist ein typisches Merkmal derer die mit Astrologie
beginnen. Man könnte sagen, ohne Bücher kein Wissen; das ist bestimmt richtig. Am Anfang weiß
kein Adept welche Autoren gut sind und welche Autoren Massenhersteller astrologischer Literatur
sind. Davon gibt es viele. Es gibt auch richtige Schundliteratur die Zusammengeglaubtes aus anderen
Bücher gesammelt, umformuliert und als neu angeboten werden.
Viele Neulinge auf diesem Gebiet haben wie auch in diesem Forum zu lesen ist, massenweise ihre
Anfangsbücher wieder verkauft, verhökert oder verschenkt, weil sie obsolet geworden sind.
Das sind die bekannte Leiden der astrophilen Anfänger. In gewisser Weise ist es auch mir so ergangen.
Es fehlte das Wissen um gute Literatur und noch viel schwieriger das Wissen wo gute und seriöse
Lehrer zu finden sind.
Ich habe mir früh überlegt wie ich mich verhalten soll, welche Richtung ich einschlagen soll. Ein Feind
ist das sich Verzetteln; auf allen astrologischen Hochzeiten tanzen zu wollen, überall etwas Ahnung
und Halbwissen haben aber nirgends solides und profundes Wissen das anwendungsfähig gehandhabt
wird. Dem wollte ich vorbeugen und habe mich auf Stundenastrologie konzentriert. Dazu kann ich denen
die interessiert sind einige wenige Autoren empfehlen:
Deborah Houlding, Sue Ward, Robert Hand, John Frawley, Robert Zoller, Rafael Gil Brand, William Lilly,
Oskar Hofman, auch Erik van Slooten. Ich habe nur einige wenige aufgezählt die es sich wirklich lohnt
zu kennen, wenn das Fach Stundenastrologie ansteht.
Das Wissen dieser Autoren sollte nicht nur gelesen werden sondern verinnerlicht sein, assimiliert sein.
Es sollte zur zweiten Natur der astrologischen Denkweise werden. Lesen allein hat noch keinen Astrologen
zu einem Könner seines Fachs werden lassen. Horoskope deuten, Horoskope nachbearbeiten, die Gram-
matik der astrologischen Symbolsprache muss erkannt werden zusammen mit dem Vokabular.
Dies als kleiner Einschub zum Thema Literatur und Bücher.
LG. Frajoscha

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Re: Astrologische Bücherecke

Beitrag von Mangala » Di 27. Sep 2016, 17:50

Ich stimme dir zu, Frajoscha. Wüsste man schon vorher, welche Bücher gut sind, so könnte man sich viel Kummer und Geld ersparen. Es ist aber auch interessant, die verschiedenen Bücher der Autoren miteinander zu vergleichen. Bücher ersetzen natürlich nie die Praxis und die Erfahrung. Wer aber gerne liest und vor allem gerne forscht, der ist mit dem Studium guter Astro-Literatur gut bedient. Ich denke da zum Beispiel an "Das Testament der Astrologie" von Oskar Adler. Auch die "Astrologische Menschenkunde" von Thomas Ring ist es wert, gelesen zu werden, obwohl die revidierte Klassik mit der traditionellen Astrologie nicht viel gemein hat. "Kursus der Astrologie" von Freiherr von Klöckler sollte man ebenfalls kennen. Mich persönlich spricht auch die "Astrosophie" von Arthur Schult sehr an. Aber meine Favoriten sind Morinus und Lilly. Und in den letzten Jahren habe ich für mich einige tolle amerikanische Autoren und Autorinnen entdeckt. Wirklich spannend und zum Teil auch hilfreich! So hat jeder und jede seine Lieblingsautoren. Lesen ist für mich eine willkommene Abwechslung zur täglichen Astro-Praxis. Ausserdem ist es stets von Vorteil, egal auf welchem Fachgebiet, wenn man büchermässig gut bestückt ist. Wenn man einen Artikel schreibt, muss man ab und zu gewisse Dinge nachschauen können. Ausserdem kann ich fast immer sagen, wo jemand abgekupfert hat. Kommt sehr oft vor!!

Aber was für die Bücher gilt, dies gilt auch für die Ausbildungen und Lehrer. Ich finde es oft schade, wenn ich die verschiedenen Deutungen in den Foren mir angucke. Mir fehlt da ein bisschen die künstlerische Note und Leichtigkeit. Man sieht stets, wer nach Frawley deutet, wer nach Hamaker-Zondag deutet, wer nach van Slooten deutet etc. Das ist alles schön und gut, aber jeder sollte seinen eigenen Stil finden und seine eigene Note entwickeln. Die Gefahr des astrologischen Einheitsbrei ist ansonsten gross.

Und nicht jeder Autor, der gute Astrobücher schreibt, ist notgedrungen auch ein guter Lehrer. Dies weiss ich aus eigener Erfahrung. Auch sollte man nicht vor Ehrfurcht erstarren vor grossen Namen. Ich kenne eine Menge berühmter Astrologen und Astrologinnen und kann sagen, die meisten von ihnen sind auch nur "normale" Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. Eines dürfen wir nicht vergessen, viele Autoren schreiben in ihren Büchern nicht alles, viele behalten ihre besonderen und speziellen Techniken lieber für sich. Oder man muss ihre überteuerten Kurse und Seminare besuchen, um an dieses Wissen zu gelangen. Hier sind die Amis wesentlich offener und weniger zurückhaltender!

Beste Grüsse
Johannes

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