Bots in der Psychotherapie

Spezialgebiete der Astrologie: Mundanastrologie, Hamburger Schule, TPA, MRL, API Huber, Ereignishoroskope
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GreenTara
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Bots in der Psychotherapie

Beitrag von GreenTara » Mi 14. Mär 2018, 09:43

Hallo zusammen :)

haben wir es womöglich bald mit „Astro-Bots“ zu tun?

In der schönen neuen smarten Welt gibt es alle möglichen Apps, mit denen man sich vermessen und scheinbar optimieren kann. Dass diese Welle auch vor Krankenkassen nicht Halt macht, hat sicher schon so ziemlich jeder mitbekommen, werben diese doch für diese seltsamen Fitness-Armbänder und dafür, dass man Daten zu seinem Gesundheitszustand an die Krankenkasse übermittelt. Es wundert also nicht, wenn nun versucht wird, diese Apps und Bots auch für die Psychotherapie einzusetzen bzw. dazu, Menschen bei (Arbeits-)Laune zu halten, auch wenn sie gerade depressiv sind. Auf Telepolis erschien zu diesem Thema eine Artikelreihe:

Teil 1: Auf dem Weg zum Psychotherapie-Bot

Teil 2: Neue Technologie für die Psychotherapie

Teil 3: Selbstbedienung mit Digitaltechnik

Im ersten Artikel wird Woebot erwähnt, eine App, die mit Depressiven spricht. „Erfunden“ wurde Woebot von Alison Darcy samt Team. Man verspricht sich Einiges von Woebot:
Auch wenn eine Chatbot-Software niemals einen menschlichen Therapeuten ersetzen wird, ermöglicht es Woebot, mit geringen Kosten Millionen von Menschen psychologische Beratung zu bieten", begründete Ng seine Entscheidung. Die Fortschritte der Künstlichen Intelligenz würden die Behandlung psychisch Kranker in naher Zukunft von Grund auf verändern.
Quelle: s. verlinkte Artikel
Kleiner Sidestep: Woebot ist bereits astrologieaffin. :D Meine Vermutung, es könne demnächst Astro-Bots geben, ist also nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Fortsetzung folgt

»Menschliche Reife ist das Richtige zu tun, selbst wenn es die Eltern empfohlen haben.«

Paul Watzlawick

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Beitrag von GreenTara » Di 17. Apr 2018, 02:07

Woebot ging hinaus in die Welt am 6. Juni 2017:



Das Horoskop dazu:
Woebot Launch Tweet.png
Woebot Launch Tweet.png (237.65 KiB) 1104 mal betrachtet

Der MC liegt auf 24° Widder: Sa/Ur: jähes Ende einer scheinbar stabilen Situation; überlebte Muster müssen aufgegeben werden, der AC liegt auf 5° Löwe: Ju/Ur+Ma: oft erfolgreiche Lebensphase mit Neigung, eigene Möglichkeiten und Fähigkeiten zu überschätzen, so dass sich Protektion und Anerkennung durch andere schnell in Ablehnung verwandeln; Tendenz, anderen ihre Freiräume zu nehmen und als "Vergeltung" seelische oder physische Verletzungen durch "Befreiungsschläge" zu erhalten; Hochmut kommt vor dem Fall; evtl. schmerzhafte Änderung der Lebenssituation um 180° (MiRo). Ansonsten fällt noch der Mars auf Spitze 12 auf: Eine Mars/Neptun-Konstellation, also "von hinten durch die Brust ins Auge". Mars kommt aus 9, also könnte es hier zunächst um die Akzeptanz eines solchen Bots auf sozialer Ebene gehen.

Der Mond steht in Skorpion in 4 und auf einem Venus/Pluto-Grad: Es geht schon an die "seelische Substanz" mit diesem Ding. Der Mond herrscht über 12, der Trost per Maschine wirkt mitfühlend, ist aber ein Vorgaukeln von Empathie (Mond Trigon Neptun und Sonne Quadrat Neptun). Was sich ja auch aus dem ersten der verlinkten Artikel ablesen lässt. Wie der MC auf dem Sa/Ur-Grad aber zeigt, zielt diese App auf nichts anderes als einen Bruch des bisherigen Prozederes in der Psychotherapie und mit Sicherheit auch auf eine schöne Verdienstmöglichkeit.

Bleibt die Frage: Taugt das Dingen auch als astrologischer Seelentröster? Vorschläge bzw. Deutungen sind willkommen. :)

Schöne Grüße
Rita
»Menschliche Reife ist das Richtige zu tun, selbst wenn es die Eltern empfohlen haben.«

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Beitrag von federkiel » Di 17. Apr 2018, 12:32

Hallo Rita,
Was hier sofort auffällt, ist, daß das dialogische Prinzip (Haus7) aufgehoben ist, placidianisch ist Spitze 8 ja auch im Wassermann.
Uranus steht auf einem GSP von Saturn-Neptun, wenn man das auf irgendeine Weise hat, kann das schon recht depressiv sein bis hin zur Paranoia gehen, nur der steht in 10 bei der Venus, substanzielle Aufhebung ( des Dialogischen) wird bestimmend.
Merkur, der als Gruß von der Zwillingsonne redet, hat einen Spiegelpunkt zu Uranus-Venus.
Naja, und Sonne-Neptun, die tut so, als ob....................
Die Welt ist dermaßen krank, furchtbar.........

Übrigens ist Onkel Freud am 6.6.2017 in der 1° Direktion convers auf 29,37 Stier, dort Merkur :yes:

Grüße
Elisabeth

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Beitrag von GreenTara » Fr 20. Apr 2018, 16:02

Hallo Elisabeth :)

soory für die späte Antwort, ich hattte Probleme mit Windows (Rechner komplett neu aufgesetzt und danach war mir zu warm :roll: ).
federkiel hat geschrieben:
Di 17. Apr 2018, 12:32
Was hier sofort auffällt, ist, daß das dialogische Prinzip (Haus7) aufgehoben ist, placidianisch ist Spitze 8 ja auch im Wassermann.
Hier muss ich nachfragen: Ist das dialogische Prinzip mit dem DC in Wassermann grundsätzlich aufgehoben?
Uranus steht auf einem GSP von Saturn-Neptun, wenn man das auf irgendeine Weise hat, kann das schon recht depressiv sein bis hin zur Paranoia gehen, nur der steht in 10 bei der Venus, substanzielle Aufhebung ( des Dialogischen) wird bestimmend.
Das ist interessant, denn gestern habe ich kurz mit einer psychologischen Psychotherapeutin über Woebot gesprochen und darüber, was eine Therapie unter anderem ausmacht. Da geht es eben in erster Linie um den Dialog und die Beziehung und erst nachrangig um die eingesetzte "Technik". Woebot geht aber anders herum vor: Er simuliert so etwas wie Empathie, agiert aber strikt nach den Leitlinien einer Form der Verhaltenstherapie, die stark darauf ausgerichtet ist, "Items" zum Befinden abzufragen. Wenn ich die Campanus-Häuser verwende, dann spiegelt der Uranus auf Spitze 8 und damit wäre inhaltlich eine therapeutische Beziehung/Bindung nicht möglich.
Die Welt ist dermaßen krank, furchtbar.........
Es steht zu befürchten, dass da noch mehr auf uns zukommt, gerade wenn es um die Vernetzung und sogar Verschmelzung von Mensch und Maschine geht.
Übrigens ist Onkel Freud am 6.6.2017 in der 1° Direktion convers auf 29,37 Stier, dort Merkur :yes:
:yes:

Onkel Freud hatte ich schon in der Warteschleife und habe mir den Spaß gegönnt, ein Combin zwischen ihm und Woebot zu erstellen:

Combin Freud-Woebot.png
Combin Freud-Woebot.png (199.3 KiB) 1057 mal betrachtet

Auffallend ist hier der Knoten auf dem IC und im Quadrat zur Achse Begegnung/Umwelt (AC/DC), wobei der Knoten selbst aus 11 kommt (Roscher behandelt den Zeichenübergang Krebs/Löwe als "Heimat" des nMK). Auch hier zeigt sich also durch die Verbindung von Haus 11 und Haus 4 eine Form der Abspaltung, der das Privateste und Intimste (IC) betrifft und es zeigt sich der Versuch, dieses Abgespaltene wieder an den "ganzen Menschen" (beide Hauptachsen sind angesprochen) zu binden (Knoten-Thematik).

Das, was eine Therapie ausmacht, nämlich Beziehung, Gespräch etc. bleibt aber im Ungefähren mit Fische am DC und Neptun in 12. Es ist sozusagen die Illusion einer therapeutischen Beziehung.

Schönes Wochenende
Rita
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Beitrag von federkiel » Sa 21. Apr 2018, 13:02

Hier muss ich nachfragen: Ist das dialogische Prinzip mit dem DC in Wassermann grundsätzlich aufgehoben?
Hallo Rita,

So, würde ich das nicht sehen, müßte man einmal ein paar LöweACs nachschauen.
Aber mit dem Löwen geht es schon primär um den Selbstausdruck, und dann wäre halt zu schauen, wie der Uranus gelagert ist.
Meine Tochter hat auch Löwe AC, aber Sonne in Waage, da ist das Dialogische sehr wohl gegeben.

Ein Beispiel: Yves Montand

https://www.astro.com/astro-databank/Montand,_Yves

Bei den Dreharbeiten zu Lohn der Angst, mit dem er berühnt wurde

https://de.wikipedia.org/wiki/Lohn_der_Angst

lief er durch Haus acht - Fische, er bannt sein "Selbst" aufs Zelluloid, will heißen Film, Neptun in eins.
Bei der Premiere war er rhythmisch auf seinem Uranus.

Grüße und ebenfalls sonniges Wochenende.

Elisabeth

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Beitrag von vergnuegt » Sa 21. Apr 2018, 18:26

Hallo zusammen, :)

das Thema ist ja nicht neu, sondern stammt ursprünglich aus den 60er Jahren (zumindest, was den Computer angeht) - natürlich noch in keinster Weise auf die heute Thematik bezoogen: Es wirkt hingegen spielerisch-experimentell:

https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA

Die interessante Frage dahinter ist heute: was ist das Ziel? Datensammeln? Oder helfen? Oder was ganz anderes?

"Astrologischer Seelentröster ..." - das ist halt die Frage. :) Die Astrologie mag vielleicht in der Mitte der Gesellschaft schon seit langer Zeit in Form von Zeitungshoroskopen, etc. angekommen sein ... aber ich schätze mal, dass der Prozentsatz derjenigen, die sich grundsätzlich mit Astrologie auseinandersetzen, sehr gering ist. Und noch geringer ist der Anteil von Astrologen, die das wirklich ernsthaft betreiben (heisst: etwas davon verstehen und nicht im eigenen "Sumpf" steckenbleiben bzw. in Ideologien des eigenen "Helfersyndroms").

Alles Liebe!
Stefan

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Beitrag von GreenTara » Sa 21. Apr 2018, 20:09

Hallo Elisabeth :)
federkiel hat geschrieben:
Sa 21. Apr 2018, 13:02
Aber mit dem Löwen geht es schon primär um den Selbstausdruck, und dann wäre halt zu schauen, wie der Uranus gelagert ist.
Meine Tochter hat auch Löwe AC, aber Sonne in Waage, da ist das Dialogische sehr wohl gegeben.
Danke für deine Erklärung und das Beispiel von Montand. :)


Hallo Stefan :)

thx für deinen Hinweis auf ELIZA. Wie dem Artikel auf Wiki zu entnehmen ist, war Weizenbaum nicht sehr glücklich mit dem Resultat seiner "Spielerei":
Weizenbaum war erschüttert über die Reaktionen auf sein Programm, vor allem, dass praktizierende Psychotherapeuten ernsthaft daran glaubten, damit zu einer automatisierten Form der Psychotherapie gelangen zu können. Er entwickelte sich nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrungen zu einem Gesellschaftskritiker.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA#Reaktionen
Ja, und nun haben wir die automatisierte Psychotherapie, die vermutlich recht schnell den Kinderschuhen entwachsen wird.
"Astrologischer Seelentröster ..." - das ist halt die Frage. :) Die Astrologie mag vielleicht in der Mitte der Gesellschaft schon seit langer Zeit in Form von Zeitungshoroskopen, etc. angekommen sein ... aber ich schätze mal, dass der Prozentsatz derjenigen, die sich grundsätzlich mit Astrologie auseinandersetzen, sehr gering ist.
Bei dem Begriff "Seelentröster" hatte ich durchaus die von dir genannte Zielgruppe im Visier. Denn da geht es ja nicht selten um die Fragen: Liebt er mich, kommt er zu mir zurück, wann werde ich schwanger, wann mache ich Karriere etc.
Und noch geringer ist der Anteil von Astrologen, die das wirklich ernsthaft betreiben (heisst: etwas davon verstehen und nicht im eigenen "Sumpf" steckenbleiben bzw. in Ideologien des eigenen "Helfersyndroms").
Wer berät, tut das oft erst einmal, um sich selbst zu helfen (meine Theorie und Erfahrung). Das Beratungsgespräch dreht sich nicht selten um alles mögliche, aber wenig um Astrologie an sich. Das Horoskop ist quasi der Steigbügel, um in das Gespräch zu kommen. Auf dieser Ebene kann ich mir einen Astrobot durchaus vorstellen. Wäre halt blöde für diejenigen, die ausgesprochen gern "helfen" und denen so ein Bot Konkurrenz machen würde. :cool:

Schönen Abend :)
Rita
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Beitrag von GreenTara » Sa 21. Apr 2018, 21:08

GreenTara hat geschrieben:
Mi 14. Mär 2018, 09:43
In der schönen neuen smarten Welt gibt es alle möglichen Apps, mit denen man sich vermessen und scheinbar optimieren kann. Dass diese Welle auch vor Krankenkassen nicht Halt macht, hat sicher schon so ziemlich jeder mitbekommen, werben diese doch für diese seltsamen Fitness-Armbänder und dafür, dass man Daten zu seinem Gesundheitszustand an die Krankenkasse übermittelt.
Ach ja... :cool: Heute bekam ich eine Ausgabe des Mitglieder-Magazins meiner Krankenkasse zugestellt. Eben habe ich mal bissel geblättert und dabei so einiges an "Angeboten" zutage gefördert:

Seite 7: Online-Kurs SQUIN (Smoke-Quit-Win) zur Raucherentwöhnung
Seite 7: Einschlafen mit Alexa - Alexa-Skill-App: kostenlose Audio-App für den Amazon-Sprachassistenten "Echo". Der Skill soll Stress und Ruhelosigkeit mindern und so beim Einschlafen helfen. Gesteuert wird das neue Programm einfach auf Zuruf
Seite 17: Angebote für Studierende: Studi-Care Online-Plattform für Coaching, Online-Training für psychische Gesundheit mit eCoach
Seite 30: Kindernotfall-App hilft Eltern, immer und überall Symptome richtig zu deuten, Erste Hilfe zu leisten und Hilfe zu rufen

Und das war noch nicht alles. :ohnmacht:

Wir brauchen unbedingt eine Astro-App. :crazy: :lol:

Schöne Grüße
Rita
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Paul Watzlawick

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Beitrag von vergnuegt » So 22. Apr 2018, 08:05

Liebe Rita, :)
GreenTara hat geschrieben:
Sa 21. Apr 2018, 21:08
Seite 7: Einschlafen mit Alexa - Alexa-Skill-App: kostenlose Audio-App für den Amazon-Sprachassistenten "Echo". Der Skill soll Stress und Ruhelosigkeit
mindern und so beim Einschlafen helfen. Gesteuert wird das neue Programm einfach auf Zuruf
Alexa und andere "Smart Home"-Geschichen sind ja nicht nur für solche Zwecke entwickelt worden. Sie können ja angeblich die gesamte Haussteuerung übernehmen, Lampen ein-und ausschalten, Temperaturen kontrollieren, Deinen Lieblingssong abspielen, usw. Die Lautsprecher gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, sind nicht ganz billig. Da tuts ein altes Handy, das herumliegt, auch und eine kostenlose Naturklänge-App - da hat man Altgeräte schon sinnvoll recycled. :)

Aber vielleicht haben Leute, die so Armbänder tragen und sich vermessen, einfach zuviel Zeit?
GreenTara hat geschrieben:
Sa 21. Apr 2018, 21:08
Seite 30: Kindernotfall-App hilft Eltern, immer und überall Symptome richtig zu deuten, Erste Hilfe zu leisten und Hilfe zu rufen
Ja, wenn die lieben Eltern immer ihr Handy dabeihaben, was ja die meisten eh machen. Ohne Handy sind ja die meisten Leute nackt und unfähig, die nächste halbe Stunde zu überstehen. Grundsätzlich könnte eine solche App schon helfen, wenn sie gut programmiert ist.
GreenTara hat geschrieben:
Sa 21. Apr 2018, 21:08
Wir brauchen unbedingt eine Astro-App. :crazy: :lol:
Sagen wir es mal so: es wäre bestimmt ein Renner - ebenso wie eine gut gemachte Psychotherapie-App. Ich erlebe es immer wieder, auch bei Vorträgen, wie durchgeknallt viele sind. Das fängt damit an, dass viele denken: "So wie ich müßten alle sein und es muß ddoch nach meinem Willen gehen!" Und man muß heute, denke ich mal, als Psychotherapeut völlig abgestumpft sein, von der Vielzahl an Banalitäten. Ich habe es mal in einem Vortrag nicht geschafft, drei Teilnehmern klarzumachen, wo der Unterschied zwischen Sachebene/Objektivität auf der einen Seite und Bewertungen/Subjektrivität auf der anderen Seite liegt. Eines der Beispiele war Kindererziehung. Und die haben gesagt. es gibt nur eine Form von Kindererziehung, die "vernünftig", somit rational und objektiv ist: nämlich unsere. Alle anderen Arten von Kindererziehung sind falsch und das ist objektives Gesetz. Deshalb machen alle anderen das falsch, weil sie dumm sind. Alle drei haben in sozialen Berufen gearbeitet.

Also ich wäre hier für eine Astrologie-App, das ist nämlich qualitativ hochwertiger als die "Kenntnisse" mancher "Astrologen" aus anderen Foren. Wenn ich ein Thema zu "Redestil und geistige Haltung der 12 Tierkreiszeichen am AC" eröffne, kann das durchaus für Einsteiger ein interessantes Thema sein - allerdings wenn solche Leute beraten (was sie ausdrücklich bestätigen), dann scheinen mir die Aussagen einer gut programmierten Astro-App nicht nur günstiger, sondern auch qualitativ hochwertiger.

Auch eine Psycho-App sollte man durchaus mal testen - warum nicht?

Schönen Sonntag!
Stefan

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(Stunden-)Astrologie als "Divination"

Beitrag von GreenTara » Mo 23. Apr 2018, 21:47

Hallo Astro und Stefan :)
Astro26 hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 14:50
Stefan hat geschrieben:Insofern finde ich Technik durchaus sinnvoll, solange ich sie als Hilfsmittel sehe und sie nicht als "Fortschritt" verabsolutiere.
Genau, das meinte ich damit eigentlich. Habe mich hier zu wenig differenziert ausgedrückt.
Wenn man Technik so begreift, dass sie Menschen dienlich ist und nicht umgekehrt, dann ist das ja auch okay. Allerdings steht uns ja schon eine "Technisierung" und damit angestrebte "Optimierung" des Menschen bevor. Man kann natürlich sehr darüber streiten, ob bestimmte Implantate Fluch oder Segen sind, allerdings sollte es schon jedem selbst überlassen sein, ob er beispielsweise mit einem Cochlea-Implantat herumlaufen will. Es gibt gute Gründe, eines implantieren zu lassen und es gibt gute Gründe, es sein zu lassen. Leider wird man, wenn man als Schwerhöriger so ein Implantat nicht will, sehr nachdrücklich beraten, so dass man sich beinahe wie der letzte Idiot fühlt, wenn man dieses supertolle (und sehr teure) künstliche Ohr nicht haben will. :roll:
Astro26 hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 14:50
Stefan hat geschrieben:Dazu könnten auch Psychologie-Bots werden - das dauert nur noch ein wenig.
Hier würde ich schon nicht mehr mitgehen, denn für mich schwingt hier die Botschaft mit, dass Wissenschaft und Technik früher oder später alle Probleme (auf die eine oder andere Art) lösen. Eine fragliche Position.
Aus eigener Erfahrung: Standardisierte Verfahren gehen nicht selten nicht wirklich in die Tiefe. Sie mindern Symptome, aber die Ursachen werden nicht betrachtet bzw. es findet keine Heilung im Sinne des Ganzwerdens statt. Auf diesen standardisierten Verfahren beruhen aber diese Psycho-Bots. Sie können bestenfalls dazu dienen, Menschen am Funktionieren zu halten und ich bin mir sehr sicher, dass sie zukünftig auch genau dafür eingesetzt werden, wenn sie erst einmal aus den Kinderschuhen herausgewachsen sind.
Astro26 hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 14:50
Stefan hat geschrieben:Aber ich denke, es ist besser, einen Psychologie-Bot oder einen Hausnotruf zu haben (somit auch ein wenig autonomer zu sein), als das nicht zu haben.
Ich denke, was uns heutzutage als "Autonomie" verkauft wird, ist im Grunde nichts anderes als der sukzessive Sozialabbau. Nur nett verpackt - denn, wer will denn nicht autonom sein?
Autonomie in diesem Sinne ist nichts anderes als mit dem allein fertig werden zu sollen, was uns der Neoliberalismus in seiner heutigen Form angeschafft hat, eben besagten Sozialabbau und ähnliches Ungemach. Selbstverständlich war "früher" nicht alles besser. Heute ist aber auch nicht alles besser. Was heute dem Individuum als "Eigenverantwortung" beschönigt aufgebürdet wird, ist absurd. Wird das Individuum damit nicht mehr fertig, dann wird ihm eine Anpassungsstörung attestiert (häufigste Diagnose, wenn es um die Genehmigung einer Psychotherapie geht). Dabei ist nicht das Individuum gestört,sondern es reagiert völlig angemessen auf eine gestörte Umwelt, die es nur überfordern kann.

Spricht man diesen Umstand bei den Fachleuten an, dann heißt es: "Ja, aber was soll man denn sonst machen? Wenn man es nicht Störung nennt, dann bekommen die Menschen keine Behandlung." Man sieht, TINA (there is no alternative) steht selbst bei Therapeuten und Krankenkassen hoch im Kurs.
Astro26 hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 14:50
Ich habe hierzu die Haltung, dass wir die Themen Sinn, Bedeutung, Kosmos usw. nicht nur in das Private abkoppeln sollten. Mir scheint es so, als wäre das nur der verlegene Versuch einer "aufgeklärten" Gesellschaft, jegliches "nichtwissenschaftliche Gedankengut" solange zu tolerieren, solange es jeder für sich im Privaten ausübt und niemand damit "belästigt" wird.
Schön auf den Punkt gebracht! Es gibt ja nun nicht gerade wenige Wissenschaftler, die Astrologen sind, aber wohl nur wenige, die sich damit innerhalb der wissenschaftlichen Zunft exponieren können. Witzigerweise bedient sich gerade die Psychotherapie vieler Methoden aus dem "esoterischen" Bereich und ganz besonders gern wird im Garten der buddhistischen Methoden geerntet. Wenn es also darum geht, Menschen, die mit den Bedingungen unserer modernen Lebenswelt nicht mehr zurechtkommen, wieder funktional - sprich verwertbar - zu machen, werden sehr gern solch "unwissenschaftliche" Methoden hergenommen. Allerdings nicht, um etwas im Menschen zu bewirken in Richtung Heilung, sondern eher in der Form eines Pflasters, dass bestenfalls die Wunde schützt. Ohne die Bindung an den Unterbau dieser Techniken wie Achtsamkeit oder die Fokussierung auf den Atem in der Meditation wird das Potential dieser Methoden zur "Zähmung des Geistes" nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft.
Astro26 hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 14:50
Ich persönlich finde es von der "Mainstreamgesellschaft" eine Zumutung, wie sehr die (natur-)wissenschaftlichen Wahrheiten als die letzten Wahrheiten verkauft werden und jegliches andere Denken mit dem Prädikat "Esoterik" als unseriös betitelt wird. Den Menschen wird ein Zusammenhang mit dem Kosmos vorenthalten und die Chance genommen, diese Einheit zu erleben: vor allem die Lebendigkeit des Lebens.
Deshalb braucht es ja Ersatzreligionen wie "gesunde Ernährung", "gesunde Lebensweise" etc. Allerdings verhindert die einseitige Ausrichtung auf "Gesundheit um jeden Preis" nicht selten das Erleben der Lebendigkeit.

Jetzt habe ich einiges zum Besten gegeben und habe keine Ahnung, wie ich den Bogen zurück zur Astrologie schlagen könnte. Vielleicht mit einem Blick zum klaren Nachthimmel? :) :crazy:

Liebe Grüße
Rita
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(Stunden-)Astrologie als "Divination"

Beitrag von vergnuegt » Di 24. Apr 2018, 10:05

Hallo Rita und Astro26 :)

ich stimme Euch in allen Argumenten zu - wenn ich es von einer "gesellschaftlichen" Warte aus betrachte. Meine Betrachtung geht aber mehr vom Individuum aus. :cool2:
GreenTara hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 21:47
Aus eigener Erfahrung: Standardisierte Verfahren gehen nicht selten nicht wirklich in die Tiefe. Sie mindern Symptome, aber die Ursachen werden nicht betrachtet bzw. es findet keine Heilung im Sinne des Ganzwerdens statt. Auf diesen standardisierten Verfahren beruhen aber diese Psycho-Bots. Sie können bestenfalls dazu dienen, Menschen am Funktionieren zu halten und ich bin mir sehr sicher, dass sie zukünftig auch genau dafür eingesetzt werden, wenn sie erst einmal aus den Kinderschuhen herausgewachsen sind.
Ich kenne Psychotherapeuten aus Erzählungen, die während der Sitzung einschlafen - da würde ich doch jederzeit einen Bot vorziehen, zumindest schläft er nicht. :) Ich habe immer mal wieder mit Psychotherapeuten zu tun, da ich einige Gehirnnarben habe, die mal von Zeit zu Zeit neurologisch mit EEG untersucht werden. Alle Leute, die ich kennengelerant habe, waren verhaltensauffällig, komplett inkompetent, haben zugegeben, kein Röntgenbild lesen zu können - und haben dadurch auch einiges nicht erkannt und schon gar nicht verstanden. Erst ein Röntgenarzt. der ein MRT gemacht hat, hat zu mir wörtlich gesagt: "Bei welchen Pfuschern warem Sie denn bisher?" Alle Psychotherapeuten haben schön voneinander abgeschrieben, über Jahrzehnte, nichts verstanden und waren auch nicht bereit, sich in meine Lage hineinzuversetzen. Es ging ja nicht mal um psychische, sondern um rein neurologisch-medizinische Probleme. :) Ich rede hier von diversen Psychotherapeuten aus drei Großstädten mit über 500.000 Einwohnern und einer Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern.

Ich vermute, dass die Psychotherapie Ärzte anzieht, die sich selbst helfen wollen - und es nicht schaffen. Und dann übertragen sie ihre Unfähigkeit auf ihre Patienten. Ich habe noch von niemandem mitbekommen, dass er durch einen Psychotherapeuten "geheilt" worden wäre.
GreenTara hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 21:47
Autonomie in diesem Sinne ist nichts anderes als mit dem allein fertig werden zu sollen, was uns der Neoliberalismus in seiner heutigen Form angeschafft hat, eben besagten Sozialabbau und ähnliches Ungemach. Selbstverständlich war "früher" nicht alles besser. Heute ist aber auch nicht alles besser. Was heute dem Individuum als "Eigenverantwortung" beschönigt aufgebürdet wird, ist absurd. Wird das Individuum damit nicht mehr fertig, dann wird ihm eine Anpassungsstörung attestiert (häufigste Diagnose, wenn es um die Genehmigung einer Psychotherapie geht). Dabei ist nicht das Individuum gestört,sondern es reagiert völlig angemessen auf eine gestörte Umwelt, die es nur überfordern kann.

Spricht man diesen Umstand bei den Fachleuten an, dann heißt es: "Ja, aber was soll man denn sonst machen? Wenn man es nicht Störung nennt, dann bekommen die Menschen keine Behandlung." Man sieht, TINA (there is no alternative) steht selbst bei Therapeuten und Krankenkassen hoch im Kurs.
Wie würdest Du denn eine Lösung sehen? Soll man sagen: Ja, Du bist gesund, die anderen sind krank? Was würde das dem Betreffenden helfen?`Wir können ja nicht alles wieder zurückdrehen - Globalisierung, etc.

Ich finde, es gibt eine einfache Lösung für das Problem. Das erfordert aber Selbstdiziplin und Willen. Es ist niemand gezwungen, diesen Neoliberalismus in Form eines Vollzeitjobs zu machen - es gibt kein Gesetz, dass das unter Strafe stellt, ich habe jederzeit die Freiheit, nur Teilzeit zu arbeiten (+ 10 - 20% Überstunden). Aber ich bin frei - zumindest einen Teil des Tages. Das funktioniert nur, wenn wir auf diversen Wohlstandsmüll verzichten - z. B. teures Smartphone, teures Auto, Eigenheim, ...

Und Voraussetzung für das Ganze ist BEWUSSTSEIN. Wenn ich sage: "ich trample mit der Herde mit, ich versteh aber gar nichts, arbeiten muß man halt, das ist gottgegeben, ....", dann ist man weder bereit noch kreativ, auszusteigen oder etwas anders zu machen. Ich bin zwar depressiv/überfordert/..., aber ich weiss nicht, warum - dann geschieht es mir recht, dass ich leide - anstatt zu sagen: WARUM ist das so?

Ich hatte vor vielen Jahren ein Gespräch mit einer Kursteilnehmerin. Die hat mir erzählt, dass alles katastophal sei: Ehe gescheitert, behindertes Kind, Sie vollzeiterwerbstätig in einer Führungsposition, ... schlimmer kann es nicht mehr sein. Dann habe ich sie gefragt: "O. K., dann arbeiten Sie doch weniger, schränkten Sie sich etwas ein, kommen Sie zur Ruhe!". Dann war kurzes Nachdenken und die Antwort: "Ja, aber dann könnte ich ja nichts mehr bestimmen in der Arbeit!"

O. K., dann geht es den Leuten nicht schlecht genug. Depression, Krankheit, etc. sind ja ein wichtiger Hinweis darauf, dass wir "gegen unsere Natur", "geegen das, was uns guttut", ganz bewußt handeln.

Und da kommen wir wieder zurück zum Horoskop: ich muß dann, anhand meines Horoskops, Punkte finden, die mich in einer solchen Situation begleiten. Wo liegen meine Stärken? Wo liegen meine Schwächen? Wo finde ich den Mut, aus dieser Situation herauszukommen? Was kann ich anders machen?

Denn genau an diesem Punkt, wo wir sagen "Ja, aber dann könnte ich ja nichts mehr bestimmen in der Arbeit!" versagt jede Psychotherapie - das weiß man ja. Nur wenn der Betreffende "mitarbeitet", kann sich etwas ändern. Und solange man sich nicht von seinen liebgewordenen Gewohnheiten, die uns krankmachen, lösen kann, solange werden wir - zur Recht - leiden. Da habe ich auch keinerlei Mitleid. Jeder andere Weg würde genau diesen wirklich wertvollen Punkt, wo das Leben sagt: "Du Idiot, was machst Du da eigentlich?" zerstören, so dass wir erst recht im Unbewußten verbleiben können. Manchmal brauchen wir einen kräftigen Tritt vom Leben, der uns voranbringt.
GreenTara hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 21:47
Allerdings nicht, um etwas im Menschen zu bewirken in Richtung Heilung, sondern eher in der Form eines Pflasters, dass bestenfalls die Wunde schützt. Ohne die Bindung an den Unterbau dieser Techniken wie Achtsamkeit oder die Fokussierung auf den Atem in der Meditation wird das Potential dieser Methoden zur "Zähmung des Geistes" nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft.
Auch hier wieder: es fehlt die Disziplin, der Durchhaltewillen. Ich mache mit den Leuten im Kleinen genau diese Bewußtseingeschichten und Achtsamkeitstraining - ich sage ihnen aber auch, dass es ein hartes Stück Arbeit ist, diesen ganzen anerzogenen Müll über Bord zu kippen - eben die liebgewonnenen Gewohnheiten. Das dauert Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.
GreenTara hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 21:47
Deshalb braucht es ja Ersatzreligionen wie "gesunde Ernährung", "gesunde Lebensweise" etc. Allerdings verhindert die einseitige Ausrichtung auf "Gesundheit um jeden Preis" nicht selten das Erleben der Lebendigkeit.
Das sind Ideologien, die heute auch unser Leben durchziehen. "Wenn Du keinen Veggie-Day die Woche machst, bist Du ..." Das sieht man auch an öffentlich-rechtlicher Berichterstattung: es gibt Themen, die ganz bewußt ausgeklammert werden, die dürfen nicht ins Fernsehen.
GreenTara hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 21:47
Jetzt habe ich einiges zum Besten gegeben und habe keine Ahnung, wie ich den Bogen zurück zur Astrologie schlagen könnte. Vielleicht mit einem Blick zum klaren Nachthimmel? :) :crazy:
Doch, Rita, das ist wirklcih ganz einfach. :trost: Es findet sich alles in unserem Horoskop. Dort liegt die Fähigkeit, solche Zusammenhänge, wie wir sie hier diskutieren, begreifen zu können. Davor steht natürlich auch das grundsätzliche Interesse an der Fragestellung. Nur wer sich auf dieses Thema einlassen will, der wird hier mitschreiben. Sicherlich gibt es auch viele, die interessiert mitlesen. Aber es gibt sicherlich auch Mitglieder, die sagen: "So ein Quatsch!" Alles ist o. K. und alles darf sein.

Liebe Grüße
Stefan

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