Kann ich das Haus behalten?

Astrologie nach traditionellen alten Meistern (William Lilly etc.)
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frajoscha
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von frajoscha » Sa 13. Okt 2018, 09:46

Hallo zusammen,

eine Dame die sich gerichtlich hat scheiden lassen sieht sich nun mit einer Auseinandersetzung
konfrontiert, dass ihr ehemaliger Ehemann das Haus für sich allein beansprucht.
Die Dame stellte mir die Frage auf was sie sich bei Gericht einstellen muss, ob sie das Haus
behalten kann oder verlieren wird.
In der 4. Novemberwoche ist die Gerichtsverhandlung.
Die Daten der Frage: 12.10.2018, Konstanz, 13h02m MESZ.
FH_Kann_sie_Haus_behalten__12_10_2018 - Microsoft Word.jpg
FH_Kann_sie_Haus_behalten__12_10_2018 - Microsoft Word.jpg (135.29 KiB) 474 mal betrachtet
Welche Antwort würdet Ihr der Dame geben?
Euch ein erholsames Wochenende, frajoscha

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Max
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von Max » Mo 15. Okt 2018, 14:35

Die Frau, denke ich, wird das Haus behalten können.

Den Prozeß gewinnt derjenige, dessen Signifikator als erster per Konjunktion oder Aspekt den Herrn des 4. (das Urteil) erreicht.

Hier ergibt sich die erforderliche Verbindung zwischen Jupiter, Herr 1, mit Mars, Herr 4, durch die Übertragung des Lichtes durch den Mond.

Da sich aber Merkur, Herr 7, in verdächtig vielen - d.h. sämtlichen, die in Skorpion überhaupt möglich sind - Würden des Urteils befindet, scheint der Ehemann (Merkur) das Urteil merkwürdigerweise zu schätzen.

Außerdem besteht eine Verbindung von zunächst Merkur mit Venus, und später von Venus mit Saturn, Herr des 2., also des Geldes der Fragerin, ohne daß eine Sammlung oder Übertragung des Lichts vorzuliegen scheint.

Gut möglich, daß die Fragerin das Haus behalten kann, es aber dennoch an ihr Geld geht durch den Prozeß.

Darauf und auf die Rezeptionen und Aspekte möchte ich später noch eingehen.

Danke für die interessante Frage, Frajoscha!

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cazimi
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von cazimi » Mo 15. Okt 2018, 18:17

Hallochen Max,
Hier ergibt sich die erforderliche Verbindung zwischen Jupiter, Herr 1, mit Mars, Herr 4, durch die Übertragung des Lichtes durch den Mond.
Leider kann ich eine solche Lichtübertragung nicht feststellen :gruebel:

Könntest Du mir bitte erklären bzw. aufzeigen auf welchen Graden die einzelnen Aspekte stattfinden?

Herzlichen Dank :)

Gruß
Cazimi

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frajoscha
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von frajoscha » Mo 15. Okt 2018, 18:44

Hallo miteinander,

@ an Max
danke vielmals für Deine ausführliche Darstellung.
[mo_ab_k] hat [ju_k] 1 bereits passiert und kann ihn im [schue_k] per Aspekt nicht erreichen.
Die Gefühle der Fragenden ( [mo_ab_k]) im [schue_k] sind klar voller Hoffnung auf ein gutes
Ende.
Zitat: "Da sich aber Merkur, Herr 7, in verdächtig vielen - d.h. sämtlichen, die in Skorpion
überhaupt möglich sind - Würden des Urteils befindet, scheint der Ehemann (Merkur) das Urteil
merkwürdigerweise zu schätzen."


Man könnte auch anderer Meinung sein. Urteil und Haus haben den gleichen Dispositor [ma_k].
Der Preis ist das Haus und Urteil zugleich.
[me_k], der Ex-Ehemann ist scharf auf das Haus und wird kämpfen, da [me_k] im Zeichen des
[ma_k] steht und in anderen Würden des [ma_k] zusätzlich.

[mo_ab_k] trifft auf [ma_k]. [me_k] und [ve_k] stehen disjunkt zu [mo_ab_k].
Grüße frajoscha

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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von cazimi » Mo 15. Okt 2018, 18:49

Hallochen Max,

meine Frage hat sich erübrigt. :axo:

Der MO kommt vor Zeichenwechsel aus einer Konjunktion mit JUP. Ich hatte meine Mondaspekttabelle nicht weit genug nach unten gescrollt. :headbang:

Auch ich würde dies als Lichtübertragung ansehen. Diese ist aber an und für sich gar nicht vonnöten, da der NS der Fragenden durch Aspekt mit
MAR das Urteil für sie entscheiden lässt.

Das Urteil ist meines Erachtens aber nicht eindeutig für die Fragende, bzw. spricht nicht unbedingt dafür, dass sie das Haus bekommen wird. Es steht in keiner Würde der Fragenden, dafür in Term und Gesicht ihres geschiedenen Mannes.

Vielleicht wird Sie einen Geldwert erhalten. Das Urteil steht im Dom. und Triplizität von SAT, dem HE des 2. HA der Fragenden.
Das Urteil steht im Exil der SO,Mit- HE des 2. HA des ehemaligen Ehemannes.

Andererseits steht JUP im Dom. und Tripl. des Urteils, was eine Zufriedenheit der Fragenden mit dem Urteil darstellen könnte.


Grüsse
Cazimi

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Beitrag von cazimi » Mo 15. Okt 2018, 19:55

Hallo frajoscha,

haben diese Eheleute Kinder, wenn ja, bei wem verbleiben diese?

Danke
Gruß

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Merkuria
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von Merkuria » Di 16. Okt 2018, 12:12

Hallo Zusammen,

mit der Lichtübertragung über Zeichengrenze hinweg, da habe ich so meine meine Probleme mit :gruebel:, ich sehe es eigentlich nicht als eine solche an.
Aber wir habe hier eine Lichtübertragung durch VE - von MA auf den ME, die sehe ich als sehr stark an und VE ist H.v.10 ~ der Richter.

Die Fragerin steht auch noch auf der Häuserspitze 12 - somit in einem sehr schlechten Haus + peregrin, somit insgesamt eher schwach.
Der H.v.7 ist ebenfals peregrin, aber im starken 10. Haus.

Ich sehe es eher so, dass der Gegner gewinnt.

VG ~ Merkuria

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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von cazimi » Di 16. Okt 2018, 17:03

Hallochen Merkuria,
Aber wir habe hier eine Lichtübertragung durch VE - von MA auf den ME, die sehe ich als sehr stark an und VE ist H.v.10 ~ der Richter.
Somit findet der Aspekt vom MO zu MAR keine Beachtung? Dieser findet vor Vollendung der Lichtübertragung statt. :gruebel:
Das ist für mich eine grundsätzliche Frage, die ich leider nicht beantworten kann. :(
Die Fragerin steht auch noch auf der Häuserspitze 12 - somit in einem sehr schlechten Haus + peregrin
Da das 11. HA sehr klein ist,gerademal 18°14‘, würde ich hier JUP noch als zu diesem Haus gehörig betrachten. Bis zur Hausspitze sind es immerhin noch 3°42‘
JUP steht hier in seinem Haus der Freude und dem Glückshaus schlechthin.
Der H.v.7 ist ebenfals peregrin, aber im starken 10. Haus.
Ist aber immer noch, zwar separativ uSS.

Ob der Ehemann der wirkliche Gewinner sein würde, mag dahin gestellt sein.. Vielleicht bekäme er das Haus, der eigentliche Gewinner, wäre meines Erachtens die Frau.
Ich habe ja schon geschrieben, daß die Frau wahrscheinlich, das Haus nicht bekommen würde, dafür aber eine Abfindung, die dem Ehemann schaden würde. Pollux auf seiner 2. HA-Spitze zeigt dies mit an. Für sie wäre es ein grosser Zugewinn. MAR in Dom. und Tripl. von SAT, HE des 2. HA der Fragenden.
Wie es aussieht, wäre die Frau, wenn man sich das Urteil anschaut, damit zufrieden. JUP in Dom. und Triplizität von MAR.

Zuallem sticht mir die SO am MC ins Auge, welche nach einem Aphorismus für ein gutes Ende für den Fragenden steht.

Lieben Gruß
Cazimi

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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von cazimi » Mi 17. Okt 2018, 07:16

Guten Morgen,

zur Lichtübertragung als solcher möchte ich noch hinzufügen.

VEN ist momentan rückläufig und sehr langsam unterwegs, sie ist langsamer als MER, kann also die Lichtübertragung nicht durchführen.
Bei einer Lichtübertragung verbindet der schnellere Planet zwei langsamere Planeten.

Vielmehr separiert MER aus einem Sextil zu SAT und begibt sich dann in eine Konjunktion mit VEN. Wobei ich glaube, dass das Sextil unerheblich wäre.
Diese Konjunktion wäre ein starkes Zeugnis für den Ehemann.

Der Aspekt MO/MAR findet vor dieser Konjunktion statt.

Lieben Gruß
Cazimi

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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von Merkuria » Do 18. Okt 2018, 16:35

Hallo Cazimi,

entschuldige, aber ich war für 2 Tage auf einem Seminar, konnte deshalb nicht antworten.

MO aspektiert zusätzlich diesen MA, der bekommt damit für mich eine besondere Aufmerksamkeit - man kann ihn als NSS der Fragenden benutzen, - ja -aber ich denke, dass der MO hier das Urteil stärker hervorhebt.
Das der MO zuerst das Sextil zu MA macht und erst hinterher die Verbindung VE/ME zu Stande kommt, sehe ich als nicht relevant an - bzw. habe ich es so bei Rafael gelernt.

Die 5° Regel auf die Häuserspitze, besteht immer, egal wie groß oder klein ein Haus ist. (lt.Bernhard Bergbauer)

Das die VE hier RX ist, finde ich nicht so schlimm, schlimmer wäre, wenn der Zeichenwechsel noch bevorstünde, das wäre es für mich eine Deutungseinschränkung, aber warum soll diese VE nicht das Licht übertragen - nur weil sie langsam ist - ihre Mühlen arbeiten intensiv. Rx Planeten sind der Erde am nächsten und bekommen damit eine zusätzliche Stärke (auf jedenfall in der vedischen Astrologie, weiß nun gerade nicht, ob es da auch was in der westlichen gab). Das Argument, "bei einer Lichtübertragung überträgt ein schnellerer Planet das Licht von 2 langsameren" - natürlich kenne diese Regel, was sicherlich auch die Regel ist, da muss ich nochmal drüber nachdenken.

Die Lichtübertragung von ME, (von SA auf VE) habe ich diesmal nicht als solche registiert, aber es würde in die gleiche Richtung gehen.

Noch zu uSS - das interssiert mich mittlerweile nicht mehr, Verbrennung ja - eine schwere Schädigung.
Hast Du ein Hora, wo uSS eine Deutung so beeinflusst hat, dass das Ergebnis ein anderes wurde?

VG ~ Merkuria

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Beitrag von Merkuria » Fr 19. Okt 2018, 09:06

Merkuria hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 16:35
Hallo Cazimi,

entschuldige, aber ich war für 2 Tage auf einem Seminar, konnte deshalb nicht antworten.

MO aspektiert zusätzlich diesen MA, der bekommt damit für mich eine besondere Aufmerksamkeit - man kann ihn als NSS der Fragenden benutzen, - ja -aber ich denke, dass der MO hier das Urteil stärker hervorhebt.
Das der MO zuerst das Sextil zu MA macht und erst hinterher die Verbindung VE/ME zu Stande kommt, sehe ich als nicht relevant an - bzw. habe ich es so bei Rafael gelernt.

Die 5° Regel auf die Häuserspitze, besteht immer, egal wie groß oder klein ein Haus ist. (lt.Bernhard Bergbauer)

Das die VE hier RX ist, finde ich nicht so schlimm, schlimmer wäre, wenn der Richtungswechsel noch bevorstünde, das wäre es für mich eine Deutungseinschränkung, aber warum soll diese VE nicht das Licht übertragen - nur weil sie langsam ist? - ihre Mühlen arbeiten intensiver. Rx Planeten sind der Erde am nächsten und bekommen damit eine zusätzliche Stärke (auf jedenfall in der vedischen Astrologie, weiß nun gerade nicht, ob es da auch was in der westlichen gab). Das Argument, "bei einer Lichtübertragung überträgt ein schnellerer Planet das Licht von 2 langsameren" - natürlich kenne diese Regel, was sicherlich auch das Normale ist,... da muss ich nochmal drüber nachdenken.

Die Lichtübertragung von ME, (von SA auf VE) habe ich diesmal nicht als solche registiert, aber es würde in die gleiche Richtung gehen.

Noch zu uSS - das interssiert mich mittlerweile nicht mehr, Verbrennung ja - eine schwere Schädigung.
Hast Du ein Hora, wo uSS eine Deutung so beeinflusst hat, dass das Ergebnis ein anderes wurde?

VG ~ Merkuria

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cazimi
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von cazimi » Fr 19. Okt 2018, 17:58

Hallo Merkuria,

daß Du Deinen Beitrag nun nochmals einstellst, bedeutet höchstwahrscheinlich, daß Du meine Meinung dazu hören möchtest. ;)

Das habe ich mir lange überlegt. :gruebel:

Andererseits hast Du Dir die Mühe gemacht auf meine Ausführungen einzugehen, wofür ich Dir dankbar bin. :)

Also hier nun von mir, um etwaige Missverständnisse auszuräumen:
Das der MO zuerst das Sextil zu MA macht und erst hinterher die Verbindung VE/ME zu Stande kommt, sehe ich als nicht relevant an - bzw. habe ich es so bei Rafael gelernt.
Es geht mir hier eigentlich um die Regel von Frawley, die da sagt, dass derjenige den Prozeß gewinnen wird, wessen Signifikator zuerst einen Aspekt zum Urteil bildet. Er spricht aber von einem Aspekt zwischen HE von 1 bzw. HE von 7 mit HE von 4
Das die VE hier RX ist, finde ich nicht so schlimm, schlimmer wäre, wenn der Zeichenwechsel noch bevorstünde, das wäre es für mich eine Deutungseinschränkung
Es geht mir hier nicht um eine Deutungseinschränkung, vielmehr scheint diese VEN die eh schon in ihrem Exil steht, ziemlich instabil zu sein und auf jeden Fall ein Übeltäter. Was allerdings die Konjunktion mit der 11. HA-Spitze zu bedeuten hat, ist mir noch nicht klar.
Die 5° Regel auf die Häuserspitze, besteht immer, egal wie groß oder klein ein Haus ist. (lt.Bernhard Bergbauer)
Wie Du weißt, habe ich mein Wissen zum grossen Teil von Meggy und sie hat diese Regel immer eingehalten, sie ist davon ausgegangen, dass der Abstand ca. 10% des Hauses sein sollte. Auch sie hatte bei Bergbauer gelernt.
Frawley meint man sollte hier den gesunden Menschenverstand einschalten.
Bei einem sehr grossen Haus, würde ich u.U. den Planeten sogar noch bis 7° zum nächsten Haus rechnen
Letztendlich kann es aber jeder für sich entscheiden.
Die Lichtübertragung von ME, (von SA auf VE) habe ich diesmal nicht als solche registiert, aber es würde in die gleiche Richtung gehen.
Hier wollte ich nur aufzeigen, daß die Konjunktion von MER mit VEN als Übeltäter nicht gerade positiv wäre aber für den Ehemann spräche.
Noch zu uSS - das interssiert mich mittlerweile nicht mehr, Verbrennung ja - eine schwere Schädigung.
Hier ging es mir darum die akzidentelle Stärke der beiden Signifikatoren JUP und MER, aufzuzeigen. Und uSS ist nunmal eine Schädigung, hier in diesem Fall nicht so stark, wie schon von mir erwähnt, da MER dabei ist sich in Kürze raus zu begeben. Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass es sich letztendlich auf den Ausgang auswirken wird. Es dient aber zur Beurteilung der Person.

Lieben Gruß
Cazimi

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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von frajoscha » Sa 20. Okt 2018, 10:57

Hallo Cazimi,

bitte entschuldige meine sehr späte Antwort. Durch unerklärliche Umstände war ich daran
gehindert im Forum zu antworten. Ebenso unerklärlich ist es mir, warum es jetzt wieder
(wer weiß wie lange) funktioniert.

Antwort auf Deine Frage ..."haben diese Eheleute Kinder, wenn ja, bei wem verbleiben diese?"
habe ich nicht. Vielleicht sollten wir das noch außen vor lassen. Wenn ich etwas heraus finde
werde ich Dir berichten.

Ich bin wie auch andere der Meinung dass die [mo_ab_k] : [ma_k]-Situation für den Ausgang
entscheidend sein wird. Da beide Parteien (wie ich erfahren habe) zu gleichen Teilen Anteil
am Haus haben (laut Grundbuch-Eintrag) wird der "Gewinner" seinem Kontrahenten auch etwas
abgeben müssen. Es kommt allerdings auf das Wie an. Hier denke ich wird die Fragende unter
dem Strich den größeren Vorteil haben. Mal sehen...
Gruß frajoscha

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Max
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Kann ich das Haus behalten?

Beitrag von Max » Sa 20. Okt 2018, 17:52

Schon lange wollte ich auf einzelne Argumente zu der Frage nach dem Haus eingehen,
nun habe ich im folgenden Beitrag einfach einige Argumente ohne Angabe der Autoren-
schaft zusammengefaßt, um auf die Argumente im Einzelnen eingehen zu können.


Zitat: "Da sich aber Merkur, Herr 7, in verdächtig vielen - d.h. sämtlichen, die in Skorpion
überhaupt möglich sind - Würden des Urteils befindet, scheint der Ehemann (Merkur) das Urteil
merkwürdigerweise zu schätzen."

Man könnte auch anderer Meinung sein. Urteil und Haus haben den gleichen Dispositor [ma_k].
Der Preis ist das Haus und Urteil zugleich.
[me_k], der Ex-Ehemann ist scharf auf das Haus und wird kämpfen, da [me_k] im Zeichen des
[ma_k] steht und in anderen Würden des [ma_k] zusätzlich.
Wenn man bei der Frage nach dem Ausgang eines Prozesses auch noch den Prozeßgegen-
stand einbeziehen will, kommt man wie hier, bei der 'Doppelbelegung' des 4. Hauses in
Unterscheidungsschwierigkeiten. Daß der Kläger das Haus will, ist durch die Tatsache,
daß er es ist, der den Prozeß um das Haus anstrengt, hinreichend belegt. Von Interesse
ist, wie er zu dem Urteil, steht, obwohl er den Prozeß um das Haus selbst verliert.


Auch ich würde dies als Lichtübertragung ansehen. Diese ist aber an und für sich gar nicht vonnöten, da der NS der Fragenden durch Aspekt mit MAR das Urteil für sie entscheiden lässt.
Eine Verbindung der Hauptsignifikatoren ist aber sicherich die stärkere, und hier ist inter-
essant, daß der Mond wegen seiner Herrschaft über das 8. Haus den Anwalt des klagenden
Ehemannes signifiziert.


Das Urteil ist meines Erachtens aber nicht eindeutig für die Fragende, bzw. spricht
nicht unbedingt dafür, dass sie das Haus bekommen wird. Vielleicht wird Sie einen Geldwert
erhalten.
Aufgrund der Fragestellung und der Verbindung von Herr 1 mit Herr 4 (siehe meine Beurtei-
lung oben) würde ich widersprechen: Sie wird das Haus behalten können, wenn auch mit
finanziellen Abstrichen.


Ob der Ehemann der wirkliche Gewinner sein würde, mag dahin gestellt sein. Vielleicht bekäme er das Haus, der eigentliche Gewinner, wäre meines Erachtens die Frau.
Ich habe ja schon geschrieben, daß die Frau wahrscheinlich, das Haus nicht bekommen wür-de, dafür aber eine Abfindung, die dem Ehemann schaden würde.
Da die Frau den Prozeß gewinnt, der Mann aber das Uteil schätzt, kann es nur umgkehrt sein:
Sie behält das Haus, aber wahrscheinlich gegen eine, wie auch immer geartete, Abfindung.


Ich bin wie auch andere der Meinung dass die [mo_ab_k] : [ma_k]-Situation für den Ausgang
entscheidend sein wird. Da beide Parteien (wie ich erfahren habe) zu gleichen Teilen Anteil
am Haus haben (laut Grundbuch-Eintrag) wird der "Gewinner" seinem Kontrahenten auch etwas
abgeben müssen. Es kommt allerdings auf das Wie an. Hier denke ich wird die Fragende unter
dem Strich den größeren Vorteil haben.
Die Tatsache des leider erst jetzt bekanntgewordenen gemeinsamen Eigentums bestätigt
meine bereits in ersten Beitrag mitgeteilte Beurteilung,
Max hat geschrieben:
Mo 15. Okt 2018, 14:35
daß die Fragerin das Haus behalten kann, es aber dennoch an ihr Geld geht durch den Prozeß.

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Beitrag von frajoscha » Sa 20. Okt 2018, 18:38

Hallo Max,

der [mo_ab_k] ist auch Hr von 8, aber für die Fragende vergeben.
Es ist ein Widerspruch in sich wäre der Mond Nebensignifikator für
die Fragende und gleichzeitig der gegnerische Anwalt.

Es ist anzunehmen, dass wie üblich ein Kompromiss zustande kom-
men wird. Eine der beiden Parteien bekommt das Haus, muss aber
die andere Partei für deren Anteil entschädigen.

Bleibt die Frage, wer am Ende den Kürzeren zieht.
Schönes Wochenende, frajoscha

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